Vom Pfingstfest zur Weihnacht; der Auslese erste Folge . ranken umfangreiche mit vielen Hirten und Schafen, mitden heiligen drei Koenisren und einem langen Zug von Gefolgsleutenerstehen. Das Gememsame ist, dass keine dieser frommen Gruppenein kuenstlerisches Gepraege traegt. Sie sind nicht ungeschickt,sondern roh, und in besserer Ausfuehrung wirken sie suesslich.Man spuert, sie sind ohne Liebe gearbeitet fuer ein Volk, dem dieheilige Geschichte in weiten Kreisen nur noch eine kindlicheLegende ist, und wir sind der Mutter dankbar, die mit einemkleinen Maedchen neben uns steht und das Kind hochh

Vom Pfingstfest zur Weihnacht; der Auslese erste Folge . ranken umfangreiche mit vielen Hirten und Schafen, mitden heiligen drei Koenisren und einem langen Zug von Gefolgsleutenerstehen. Das Gememsame ist, dass keine dieser frommen Gruppenein kuenstlerisches Gepraege traegt. Sie sind nicht ungeschickt,sondern roh, und in besserer Ausfuehrung wirken sie suesslich.Man spuert, sie sind ohne Liebe gearbeitet fuer ein Volk, dem dieheilige Geschichte in weiten Kreisen nur noch eine kindlicheLegende ist, und wir sind der Mutter dankbar, die mit einemkleinen Maedchen neben uns steht und das Kind hochh Stock Photo
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Vom Pfingstfest zur Weihnacht; der Auslese erste Folge . ranken umfangreiche mit vielen Hirten und Schafen, mitden heiligen drei Koenisren und einem langen Zug von Gefolgsleutenerstehen. Das Gememsame ist, dass keine dieser frommen Gruppenein kuenstlerisches Gepraege traegt. Sie sind nicht ungeschickt,sondern roh, und in besserer Ausfuehrung wirken sie suesslich.Man spuert, sie sind ohne Liebe gearbeitet fuer ein Volk, dem dieheilige Geschichte in weiten Kreisen nur noch eine kindlicheLegende ist, und wir sind der Mutter dankbar, die mit einemkleinen Maedchen neben uns steht und das Kind hochhebt, umihm das Weihnachtswunder zu zeigen. Ob es moeglich ist, dassden Franzosen die harte Pruefung dieses Krieges eine neueReligiositaet gebiert? Wir wandern weiter und wenden uns langsam nach unsermQuartier. Die Weihnachtsstimmung, in der wir den Spaziergangantraten, verebbt allmaehlich. Die Kritik setzt ein. Es ist docheigentlich traurig, dass in einer Stadt wie Lille, wo viele tausendKinder zu erfreuen sind, s-o wenig Eigenwuechsiges, Gediegenes282. zu sehen ist. Vor ein paar Dutzend Schaufenster haben wir gestan-den und nichts als Tand und Schund gefunden. Auch auf diesem Gebiet bewaehrt es sich wie-der, dass die Herren Franzo-sen von grenzenlosem Hoch-mut besessen sind, wennsie sich herausnehmen, aufuns als Emporkoemmlingeohne Geschmack und ohneKultur herabzublicken, unddass wir recht gutmue-tige Narren waren, wennwir ohne rechte Nachpruefung ihre Ansprueche gelten Hessen. Diefranzoesischen Herrschaften sind einfach schon seit Jahrzehntenzu faul und zu stumpf, sich irgendeinem Fortschritt im Kunst-gewerbe zu oeffnen, sei es Hausrat oder Spielzeug, Buchschmuckoder Goldschmiedekunst. Sie laufen ihren alten Trott und kommenbei Dingen, die nicht viel kost-en sollen, in ungebildeter Verwahr-losung an. Doch wir wollen uns nicht erzuernen. Weihnachten sieht vorder Tuere, und die leuchtenden Augen der Kinder vor den [jaedenbezeugen, dass deren Duerftigkeit als maerchenhaft«r Gla