Mitteilungen der Deutschen Dendrologischen Gesellschaft . Westspitze von Ferro. No. 20. Dendrologische Wanderungen auf den Kanarischen Inseln. 287 die hohen Ränder der Steilklippen. In neuerer Zeit erwacht zwar der Sinn für dieErkenntnis des durch Raubbau erwachsenen Verlustes so vieler natürlicher Wald-flächen, doch wird leider mit nur unzureichenden Mitteln gegen jenes Übel an-gekämpft, die lediglich in einer hier und da erhöhten Buße für unerlaubten Nieder-schlag des Holzes bestehen. Denn am Kernpunkt des Übels, dem Mangel einereigentlichen Forsteinrichtung, ist bis jetzt nichts geändert. E

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Mitteilungen der Deutschen Dendrologischen Gesellschaft . Westspitze von Ferro. No. 20. Dendrologische Wanderungen auf den Kanarischen Inseln. 287 die hohen Ränder der Steilklippen. In neuerer Zeit erwacht zwar der Sinn für dieErkenntnis des durch Raubbau erwachsenen Verlustes so vieler natürlicher Wald-flächen, doch wird leider mit nur unzureichenden Mitteln gegen jenes Übel an-gekämpft, die lediglich in einer hier und da erhöhten Buße für unerlaubten Nieder-schlag des Holzes bestehen. Denn am Kernpunkt des Übels, dem Mangel einereigentlichen Forsteinrichtung, ist bis jetzt nichts geändert. E Stock Photo
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Mitteilungen der Deutschen Dendrologischen Gesellschaft . Westspitze von Ferro. No. 20. Dendrologische Wanderungen auf den Kanarischen Inseln. 287 die hohen Ränder der Steilklippen. In neuerer Zeit erwacht zwar der Sinn für dieErkenntnis des durch Raubbau erwachsenen Verlustes so vieler natürlicher Wald-flächen, doch wird leider mit nur unzureichenden Mitteln gegen jenes Übel an-gekämpft, die lediglich in einer hier und da erhöhten Buße für unerlaubten Nieder-schlag des Holzes bestehen. Denn am Kernpunkt des Übels, dem Mangel einereigentlichen Forsteinrichtung, ist bis jetzt nichts geändert. E
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Mitteilungen der Deutschen Dendrologischen Gesellschaft . Westspitze von Ferro. No. 20. Dendrologische Wanderungen auf den Kanarischen Inseln. 287 die hohen Ränder der Steilklippen. In neuerer Zeit erwacht zwar der Sinn für dieErkenntnis des durch Raubbau erwachsenen Verlustes so vieler natürlicher Wald-flächen, doch wird leider mit nur unzureichenden Mitteln gegen jenes Übel an-gekämpft, die lediglich in einer hier und da erhöhten Buße für unerlaubten Nieder-schlag des Holzes bestehen. Denn am Kernpunkt des Übels, dem Mangel einereigentlichen Forsteinrichtung, ist bis jetzt nichts geändert. Es wird nur geschlagen,aber nichts nachgepflanzt. Daß es immer noch ausgedehnte Wälder gibt, nament-lich auf Palma und Gomera, liegt an der ungeheuren Regenerationskraft von Klimaund Boden, sowie an der schwierigen Zugänglichkeit vieler mit noch jungfräulichemUrwalde bestandener Stellen. Wir unterscheiden zwei Hauptformationen der Laubwälder, nämlich den Heide-buschwald und den eigentlichen Lorbeerwald. Ersterer nimmt noch weite Flächen. Tausendjähriger Urwald von Juniperus phoenicea L.auf der Westspitze der Insel Perro unter Formung der Kronen durch den Nordostpassat. ein, auch auf Nord-Tenerifa, wenn auch durch die Köhlertätigkeit, den Erzfeind de sBaumwuchses, stark dezimiert und seiner hohen Stämme längst beraubt. Denn anunberührten Stellen, besonders in Mischwäldern, erreichte die Baumheide, Ericaarborea L., eine Höhe von 10—12 m und darüber bei Ys ^ Stammdicke. Auchder niedrige Heidebuschwald von etwa Reitersmannhöhe und darüber ist immernoch herrlich in seiner riesigen Ausdehnung namentlich zur Blütezeit, die in denFebruar-März fällt. Reinweiße und lichtrosa bis über 50 cm hohe verzweigte, dicht-buschige Blütenrispen leuchten in den Strahlen der Frühsonne bis zum klarblauenHorizont, überkrönt von den Zinnen und Graten der über 2000 m hohen Cordillera,während das nadeiförmige, dunkelgrüne Laub den Eindruck heimischer Tannenwälde