Grundzüge der physiologischen Psychologie . r jede Farbe gibt es also drei Ueber-gänge der Stimmung zu einer Farbe von entgegengesetztem Gefühlston: derharmonische durch das ruhige Grün, der contrastirende durch das zwiespältigeViolelt und der indifferente durch das gleichgühige Weiß. Zwischen denGegensätzen der Helligkeit, dem ernsten Dunkel und dem heiteren Lichte,existirt dagegen nur der eine Uebergang durch das indifferente Weiß vonmittlerer Helligkeit. Indem die Lichtstärke der Farben zu- oder abnehmenkann, können diese auch an den Gefühlstönen der Helligkeit Theil nehmen.Aber dabei vermi

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Grundzüge der physiologischen Psychologie . r jede Farbe gibt es also drei Ueber-gänge der Stimmung zu einer Farbe von entgegengesetztem Gefühlston: derharmonische durch das ruhige Grün, der contrastirende durch das zwiespältigeViolelt und der indifferente durch das gleichgühige Weiß. Zwischen denGegensätzen der Helligkeit, dem ernsten Dunkel und dem heiteren Lichte,existirt dagegen nur der eine Uebergang durch das indifferente Weiß vonmittlerer Helligkeit. Indem die Lichtstärke der Farben zu- oder abnehmenkann, können diese auch an den Gefühlstönen der Helligkeit Theil nehmen.Aber dabei vermi
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Grundzüge der physiologischen Psychologie . r jede Farbe gibt es also drei Ueber-gänge der Stimmung zu einer Farbe von entgegengesetztem Gefühlston: derharmonische durch das ruhige Grün, der contrastirende durch das zwiespältigeViolelt und der indifferente durch das gleichgühige Weiß. Zwischen denGegensätzen der Helligkeit, dem ernsten Dunkel und dem heiteren Lichte,existirt dagegen nur der eine Uebergang durch das indifferente Weiß vonmittlerer Helligkeit. Indem die Lichtstärke der Farben zu- oder abnehmenkann, können diese auch an den Gefühlstönen der Helligkeit Theil nehmen.Aber dabei vermindert sich in dem Maße als die Lichtstärke steigt odersinkt der Umfang des innerhalb der Farbenreihe möglichen Stimmungswech-sels, der harmonische und der contrastirende Uebergang rücken immer näherzusammen, bis mit der Erreichung des dunkeln oder hellen Pols der Em-jjfindung das Farbengefühl völlig erlischt. Während demnach in der Ton- undKlangwelt alle Gefühle sich zwischen geradlinig gegenüberliegenden Gegensätzen. RotTi Jnäiaobi. 526 Gefühlston der Einpfiiulung. bewegen, so dass selbst contrastirende Gefühle nicht als Vermittelungen sondernimmer nur an einem Ende eines Gegensatzes zu finden sind ), bilden bei denLichtempfindungen nur das Helle und Dunkle ähnlich gegenüberstehende Pole,welche dem Gegensatz der hohen und tiefen Tone auch insofern analog sind,als sie ungefähr ähnliche Stimmungen, das Ernste und Heitere, ausdrücken.Für das Gefühl entsprechen also die Gegensätze der Intensität des farblosenLichtes dem Gegensatze der Tonhöhen; dagegen werden Stimmungen, die denKlangfarben einigermaßen analog sind, vielmehr durch die einfachen Farbenausgedrückt, wie dies die Namen Klangfarbe und Farbenton im Grundeschon andeuten. Auch darin besteht eine gewisse Analogie, dass man sich dieGefühlstöne der Klangfarben wie die der Farben und ihrer Sättigungsgrade ineiner Ebene dargestellt denken kann, in deren Mitte irgendwo ein Inditferenz-pu

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