. ® Fig. 70. Chilotrema lapicida L. Fig. 71. Xerophila candicans Ziegl. (Nach Geyer.) (Nach Clessin.) gehört, mit ihr wollen wir uns nun auch in systematischer Hinsicht etwas eingehender beschäftigen. Für die Artdiagnose ist nach der ausführ- lichen Behandlung des Weichkörpers im wesentlichen nur noch das Ge- häuse zu berücksichtigen. Dasselbe ist nach Färbung, Struktur, Form und Größe außerordentlich variabel and bietet so zahlreiche Abänderungen dar, die im folgenden dargelegt werden sollen1). Zunächst sind also die einzelnen Individuen der Weinbergschnecke in der Färbung des Gehäuses unendl

- Image ID: MCNC27
. ® Fig. 70. Chilotrema lapicida L. Fig. 71. Xerophila candicans Ziegl. (Nach Geyer.) (Nach Clessin.) gehört, mit ihr wollen wir uns nun auch in systematischer Hinsicht etwas eingehender beschäftigen. Für die Artdiagnose ist nach der ausführ- lichen Behandlung des Weichkörpers im wesentlichen nur noch das Ge- häuse zu berücksichtigen. Dasselbe ist nach Färbung, Struktur, Form und Größe außerordentlich variabel and bietet so zahlreiche Abänderungen dar, die im folgenden dargelegt werden sollen1). Zunächst sind also die einzelnen Individuen der Weinbergschnecke in der Färbung des Gehäuses unendl
The Bookworm Collection / Alamy Stock Photo
Image ID: MCNC27
. ® Fig. 70. Chilotrema lapicida L. Fig. 71. Xerophila candicans Ziegl. (Nach Geyer.) (Nach Clessin.) gehört, mit ihr wollen wir uns nun auch in systematischer Hinsicht etwas eingehender beschäftigen. Für die Artdiagnose ist nach der ausführ- lichen Behandlung des Weichkörpers im wesentlichen nur noch das Ge- häuse zu berücksichtigen. Dasselbe ist nach Färbung, Struktur, Form und Größe außerordentlich variabel and bietet so zahlreiche Abänderungen dar, die im folgenden dargelegt werden sollen1). Zunächst sind also die einzelnen Individuen der Weinbergschnecke in der Färbung des Gehäuses unendlich verschieden. Gewöhnlich ist auf der bräunlichen Grundfarbe eine dunklere, den Windungen entlang verlaufende Streifung oder Bänderung zu beobachten, aber im einzelnen ist eben diese Bänderung sehr variabel, bald deutlich abgegrenzt und von lebhafter Farbe, bald undeutlich verwaschen und breit auseinander- geflossen, bald dünn und zart oder ganz fehlend. Alle diese Variationen können bunt durcheinander gemischt an dem gleichen Ort sich finden, so daß der Einfluß von Bodenbeschaffenheit, Vegetation, Klima oder Licht- intensität am Wohnort für das Auftreten dieser mannigfachen Färbungs- verschiedenheiten kaum verantwortlich zu machen ist. Eher mag dies noch *) Ich schließe mich dabei im wesentlichen den erschöpfenden Ausführunsjen Buchners (1899/1900) an.