Elemente der paläontologie bearbeitet (1890) Elemente der paläontologie bearbeitet elementederpal00stei Year: 1890 116 I. Thiorreich. â IV. Vermes. â Ordnung Polvchaeta. â 2. Errantia. deren Schalen aber grosse Aehnlichkeit mit den Röhren der Sedentaria besitzen*). Sie sind durch eine sehr regelmässige, erkehrl conische Gestalt, geringe Grosse und zierliche Querberippung ausgezeichnet. Das untere Ende der freien, nicht festgewachsenen, runden Kalkrohre ist blasenförmig abgeschnürt Fig. 119 Ba) oder zugespitzt Fig.llOyl;, nach oben nimmt die Röhre an Weite allmählich zu. Meist umgtlrte

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Elemente der paläontologie bearbeitet (1890) Elemente der paläontologie bearbeitet elementederpal00stei Year: 1890 116 I. Thiorreich. â IV. Vermes. â Ordnung Polvchaeta. â 2. Errantia. deren Schalen aber grosse Aehnlichkeit mit den Röhren der Sedentaria besitzen*). Sie sind durch eine sehr regelmässige, erkehrl conische Gestalt, geringe Grosse und zierliche Querberippung ausgezeichnet. Das untere Ende der freien, nicht festgewachsenen, runden Kalkrohre ist blasenförmig abgeschnürt Fig. 119 Ba) oder zugespitzt Fig.llOyl;, nach oben nimmt die Röhre an Weite allmählich zu. Meist umgtlrte
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Elemente der paläontologie bearbeitet (1890) Elemente der paläontologie bearbeitet elementederpal00stei Year: 1890 116 I. Thiorreich. â IV. Vermes. â Ordnung Polvchaeta. â 2. Errantia. deren Schalen aber grosse Aehnlichkeit mit den Röhren der Sedentaria besitzen*). Sie sind durch eine sehr regelmässige, \erkehrl conische Gestalt, geringe Grosse und zierliche Querberippung ausgezeichnet. Das untere Ende der freien, nicht festgewachsenen, runden Kalkrohre ist blasenförmig abgeschnürt Fig. 119 Ba) oder zugespitzt Fig.llOyl;, nach oben nimmt die Röhre an Weite allmählich zu. Meist umgtlrten in regelmässigen Abständen Querringe (Fig. 119 ?â¢) die Röhre. Zwischen den Ringen er- scheinen entweder ringförmige Querstreifen (,4 r'] oder feine Längsstreifen [B s) oder die Schale ist glatt. Die wichtigste Gattung dieser auf Silur und Devon be- schränkten Gruppe ist: Tentaculites Schloth. {Fig. 119). Die zierlichen, im Durchschnitt einige mm grossen Röhren erfüllen oft ganze Schichten, namentlich an der Grenze zwi- schen Silur und Devon sowohl in Europa als in Amerika (T ent akuli tenschich ten . r. Ornates Sow. (Fig. 119^). Obersilur. Nortleuropa. Als Gesclüebe (Beyrichien- kalk) in der norddeutschen Tiefebene. T. elegans Barr. Obersilur. Böhmen, Thüringen. T. in-egidaris Hall. Obersilur. Nordamerika. T. acuarius Kichl. (Fig. H9Ã). Unterdevon (Hercyn). Mitteldeutschland, Böhmen. Fig. 119. A Tmtaculilts ornntus Sow. Obersiluri- sclies Gescliiobe. Nord- deutschland. r = die gröberen Ringe; »â ' = die feineren Querstreifen. B T. acuayivs Rieht. Un- terdevon (Hereyn). Thü- ringen. )â = die Ringe; s = Längsstreifen ; a = das blasenförmig abge- schnürte untere Ende. 2. Errantia (Nereidae). Bei mehreren Familien dieser Unterordnung, namentlich bei den Euni- cidae und Nereidae, kommen verkalkte Kiefer vor, die zu zweien oder in grösserer Anzahl im Rüssel befestigt sind. Besonders die Unterkiefers