. Elektrophysiologie. Die elektromotorischen Wirkungen der Muskeln. 299 Stoffatome chemisch locker an einander gekettet sein sollen, denkt sich Bernstein „beladen mit oxydablen N-freien Atomgruppen „etwa vergleichbar einem feinen Platinfaden, welcher in eine Atmosphäre von Wasserstoff eingetaucht wird". „Die von der Ernährungsflüssigkeit umgebenen Molekülreihen beziehen aus ihr beständig die für den Stoffwechsel nöthigen Ladungen". „Betrachtet man diese als elektro- positiv gegenüber dem Molekülkern, die Sauerstoffatome dagegen als elektronegative Ladungen derselben, so ergiebt sich

. Elektrophysiologie. Die elektromotorischen Wirkungen der Muskeln. 299 Stoffatome chemisch locker an einander gekettet sein sollen, denkt sich Bernstein „beladen mit oxydablen N-freien Atomgruppen „etwa vergleichbar einem feinen Platinfaden, welcher in eine Atmosphäre von Wasserstoff eingetaucht wird". „Die von der Ernährungsflüssigkeit umgebenen Molekülreihen beziehen aus ihr beständig die für den Stoffwechsel nöthigen Ladungen". „Betrachtet man diese als elektro- positiv gegenüber dem Molekülkern, die Sauerstoffatome dagegen als elektronegative Ladungen derselben, so ergiebt sich  Stock Photo
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. Elektrophysiologie. Die elektromotorischen Wirkungen der Muskeln. 299 Stoffatome chemisch locker an einander gekettet sein sollen, denkt sich Bernstein „beladen mit oxydablen N-freien Atomgruppen „etwa vergleichbar einem feinen Platinfaden, welcher in eine Atmosphäre von Wasserstoff eingetaucht wird". „Die von der Ernährungsflüssigkeit umgebenen Molekülreihen beziehen aus ihr beständig die für den Stoffwechsel nöthigen Ladungen". „Betrachtet man diese als elektro- positiv gegenüber dem Molekülkern, die Sauerstoffatome dagegen als elektronegative Ladungen derselben, so ergiebt sich daraus der Ruhe- strom des Muskels (und Nerven), wenn man den Längsschnitt mit einem künstlichen Querschnitt derselben verbindet. Es kann ausser- dem noch angenommen werden, dass nach Anlegung eines künstlichen Querschnitts durch die Zerreissung der Molekülkette assimilirter Sauer- stoff freigemacht wird, Avelcher gegen den Molekülkern negative Spannung besitzen würde." Die Parelektronomie der Sehnenenden würde sich nach dieser Theorie erklären lassen, wenn man annimmt, „dass daselbst eine jede Molekülreihe in die benachbarte continuirlich übergeht (durch. Fig. 111. schlingenförmiges Umbiegen) und somit keine freien Querschnitte bietet". Würde ein einzelnes derartiges „Molekül" oder besser Molekül- aggregat für sich in einer leitenden Flüssigkeit eingebettet liegen, so würde es sich, wie man sieht, in jeder Beziehung wie einDuBois'- sches peripolares Molekül verhalten; in ihrer Gesammtheit sind die- selben jedoch nicht wie diese als von Molekularströmen umflossen zu denken, da ihre Spannungen nach allen Seiten neutralisirt erscheinen. Dieselben Einwände, welche sich gegen die ursprüngliche Molekular- theorie erheben lassen, müssen zum grossen Theil auch gegen die „elektrochemische" Umgestaltung derselben geltend gemacht werden, deren äusserst detaillirte Voraussetzungen über den chemischen Auf- bau der lebendige

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