RMRD53ND. Elektrophysiologie. Die elektromotorischen Wirkungen der Nerven. 671. 6->. Please note that these images are extracted from scanned page images that may have been digitally enhanced for readability - coloration and appearance of these illustrations may not perfectly resemble the original work.. Biedermann, W. (Wilhelm), 1852-1929. Jena, Fischer
RMMA790E. Elektrophysiologie . Die elektromotorischen Wirkungen der Nei-ven. 707 Stromstärke und Stromesdauer an der physiologischen Kathode, d. h. an jedem Punkte, wo der Strom aus der erregbaren Substanz austritt, während der Schliessungszeit ein Zustand erhöhter Anspruchsfähigkeit besteht, während das Umgekehrte an der physiologischen Anode der Fall ist, so ergiebt sich unmittelbar auch ein Verständniss für die Thatsache der intra- und extrapolar sich ausbreitenden polar-antago- nistischen Erregbarkeitsänderungen eines polarisirten markhaltigen Nerven. Es erklärt sich ferner leicht die auf den erst
RMRWW7T9Elektrophysiologie (1895) Elektrophysiologie elektrophysiolog00bied Year: 1895 Die elektromotorischen Wirkungen der Muskeln. 299 Stoffatome chemisch locker an einander gekettet sein sollen, denkt sich Bernstein „beladen mit oxydablen N-freien Atomgruppen „etwa vergleichbar einem feinen Platinfaden, welcher in eine Atmosphäre von Wasserstoff eingetaucht wird'. „Die von der Ernährungsflüssigkeit umgebenen Molekülreihen beziehen aus ihr beständig die für den Stoffwechsel nöthigen Ladungen'. „Betrachtet man diese als elektro- positiv gegenüber dem Molekülkern, die Sauerstoffatome dagegen als elek
RMRD380K. Elektrophysiologie. Die elektromotorischen Wirkungen der Muskeln. 299 Stoffatome chemisch locker an einander gekettet sein sollen, denkt sich Bernstein „beladen mit oxydablen N-freien Atomgruppen „etwa vergleichbar einem feinen Platinfaden, welcher in eine Atmosphäre von Wasserstoff eingetaucht wird". „Die von der Ernährungsflüssigkeit umgebenen Molekülreihen beziehen aus ihr beständig die für den Stoffwechsel nöthigen Ladungen". „Betrachtet man diese als elektro- positiv gegenüber dem Molekülkern, die Sauerstoffatome dagegen als elektronegative Ladungen derselben, so ergiebt sich
RMMA794B. Elektrophysiologie . Fig. 121. Fig. 122. Gastrocnemius absteigend wirksam fand, muss dies natürlich so sein, da dann im Allgemeinen nur die algebraische Summe der entgegen- gesetzten Actionsströme auftritt. Diese aber ist wegen des Ueber- wiegens der ersten absteigenden Phase eben absteigend. Auf weitere Einzelheiten in Betreff der elektromotorischen Wirkungen des gereizten Gastrocnemius näher einzugehen, liegt hier um so weniger Grund vor, als irgend welche neue theoretische Gesichtspunkte sich dabei nicht er- geben würden. Doch sei noch erwähnt, dass Matthias (30) in neuester Zeit mittels
RMT0CRN9Elektrophysiologie (1895) Elektrophysiologie elektrophysiolog00bied Year: 1895 Die elektromotorischen Wirkungen der Muskeln. 299 Stoffatome chemisch locker an einander gekettet sein sollen, denkt sich Bernstein „beladen mit oxydablen N-freien Atomgruppen „etwa vergleichbar einem feinen Platinfaden, welcher in eine Atmosphäre von Wasserstoff eingetaucht wird'. „Die von der Ernährungsflüssigkeit umgebenen Molekülreihen beziehen aus ihr beständig die für den Stoffwechsel nöthigen Ladungen'. „Betrachtet man diese als elektro- positiv gegenüber dem Molekülkern, die Sauerstoffatome dagegen als elek
RMRD53N6. Elektrophysiologie. . Die elektromotorischen Wirkungen der Nei-ven. 707 Stromstärke und Stromesdauer an der physiologischen Kathode, d. h. an jedem Punkte, wo der Strom aus der erregbaren Substanz austritt, während der Schliessungszeit ein Zustand erhöhter Anspruchsfähigkeit besteht, während das Umgekehrte an der physiologischen Anode der Fall ist, so ergiebt sich unmittelbar auch ein Verständniss für die Thatsache der intra- und extrapolar sich ausbreitenden polar-antago- nistischen Erregbarkeitsänderungen eines polarisirten markhaltigen Nerven. Es erklärt sich ferner leicht die auf den ers
RMT0W87TElektrophysiologie (1895) Elektrophysiologie elektrophysiolog00bied Year: 1895 Die elektromotorischen Wirkungen der Nei-ven. 707 Stromstärke und Stromesdauer an der physiologischen Kathode, d. h. an jedem Punkte, wo der Strom aus der erregbaren Substanz austritt, während der Schliessungszeit ein Zustand erhöhter Anspruchsfähigkeit besteht, während das Umgekehrte an der physiologischen Anode der Fall ist, so ergiebt sich unmittelbar auch ein Verständniss für die Thatsache der intra- und extrapolar sich ausbreitenden polar-antago- nistischen Erregbarkeitsänderungen eines polarisirten markhalti
RMRWWNDGElektrophysiologie (1895) Elektrophysiologie elektrophysiolog00bied Year: 1895 Die elektromotorischen Wirkungen der Nerven. 731 wissen Jonen beladen, gleichsam als ob sie durch einen von aussen zugeführten Strom polarisirt worden wären'. Es wurde schon an anderer Stelle bemerkt, dass Bernstein auf Grund dieser „elek- trochemischen Molekulartheorie' alle galvanischen Erschei- nungen an Muskeln und Nerven zu erklären bestrebt ist. Es darf aber füglich bezweifelt werden, ob derartige weitgehende und detaillirte Speculationen über Molekularstructur und den Aufbau der lebenden Substanzen besser ge
RMRD3814. Elektrophysiologie. Die elektromotorischen Wirkungen der Muskeln. 275 Punkt des Längsschnittes, mit jedem beliebigen Punkt des Querschnittes verbunden, immer Ströme in demselben Sinne liefert, so lässt sich all- gemein der Satz aufstellen, dass die ganze Mantelfläche des Muskelcylinders positive, jeder Querschnitt dagegen negative Spannung zeigt. Man findet aber bald, dass die Ver- theilung dieser Spannungen eine ungleiche ist; denkt man sich den Muskelcylinder durch eine in der Mitte durchgelegte, den Endflächen parallele Ebene in zwei Hälften getheilt, so entspricht dem „Aequator", d.
RMRWW2MDElektrophysiologie (1895) Elektrophysiologie elektrophysiolog00bied Year: 1895 446 Die elektromotorischen Wirkungen pflanzlicher Zellen. baren Pflanzen, deren Untersuchung mit der schönen Entdeckung- Burdon-Sanders ons beginnt, dass die Reizbewegungen des Blattes von Dionaea muscipula von höchst charakteristischen Veränderungen der ursprünglich zwischen Ober- und Unterseite vor- handenen Spannungsdifferenzen begleitet sind (6). Ehe jedoch hierauf näher eingegangen werden kann, erscheint es erforderlich. Einiges über Bau und Struktur der betreffenden Pflanzen- theile, sowie über die u^< A
RMRD53MW. Elektrophysiologie. Die elektromotorischen Wirkungen der Nerven. 737. sondere die Thoraxmuskeln grösserer Heuschreckenarten bei An- wendung derselben Methode überaus schöne und klare Bilder, welche indessen durch den Reichthum der Nervenverzweigungen oft an die Rumpfmuskeln der Crustaceen erinnern. Wo sich jedoch gut ent- wickelte Doyer'sche Hügel finden, da bleibt auch "regelmässig die Verzweigung des eintretenden Axencylinders ähnlich wie bei den End- platten der Wirbelthiere eine local sehr beschränkte. So sah ich bei Hydrophilus den Axencylinder in der Substanz des Hügels sich meist