. Elektrophysiologie. Die elektromotorischen Wirkungen der Mnskeln. 321 Wege steht^ Keizwelle und „Erregungswelle" zu iclentiticiren. Es würde sich daher nur darum handeln, die Beziehungen zwischen dieser letzteren und der „Contractionswelle'^ festzustellen. Der Umstand, dass die Contraction des Muskels ein Latenzstadium besitzt, Avährend die „Reizwelle" ein solches nach Bernstein nicht erkennen lässt, beweist ohne Weiteres, „dass in einer gereizten Muskelfaser die Keizwelle der Contractionswelle wenigstens theilweise voranläuft". In der That machte Helmholtz schon im Jahre 1854

. Elektrophysiologie. Die elektromotorischen Wirkungen der Mnskeln. 321 Wege steht^ Keizwelle und „Erregungswelle" zu iclentiticiren. Es würde sich daher nur darum handeln, die Beziehungen zwischen dieser letzteren und der „Contractionswelle'^ festzustellen. Der Umstand, dass die Contraction des Muskels ein Latenzstadium besitzt, Avährend die „Reizwelle" ein solches nach Bernstein nicht erkennen lässt, beweist ohne Weiteres, „dass in einer gereizten Muskelfaser die Keizwelle der Contractionswelle wenigstens theilweise voranläuft". In der That machte Helmholtz schon im Jahre 1854 Stock Photo
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. Elektrophysiologie. Die elektromotorischen Wirkungen der Mnskeln. 321 Wege steht^ Keizwelle und „Erregungswelle" zu iclentiticiren. Es würde sich daher nur darum handeln, die Beziehungen zwischen dieser letzteren und der „Contractionswelle'^ festzustellen. Der Umstand, dass die Contraction des Muskels ein Latenzstadium besitzt, Avährend die „Reizwelle" ein solches nach Bernstein nicht erkennen lässt, beweist ohne Weiteres, „dass in einer gereizten Muskelfaser die Keizwelle der Contractionswelle wenigstens theilweise voranläuft". In der That machte Helmholtz schon im Jahre 1854 die Angabe, dass die negative Schwankung, wenigstens der steilste, die secundäre Zuckung erregende Theil derselben, der Zusammenziehung vorangeht. Er verlegte sie in die Mitte, v. Bezold später in den Anfang des Latenzstadiums. Helmholtz (22) verfuhr folgendermaassen. Der Nerv A eines Muskels (Fig. 119), der mit dem Zeichenstift eines Myographions in Verbindung stand, war über Längsschnitt und Quer- schnitt des Muskels B gebrückt, dessen Nerv durch einen Oeffnungs- inductionsschlag gereizt wurde, so dass die nega- tive Schwankung des Muskelstromes von B eine secundäre Zuckung des Muskels A hervorrief. Die messbare Zeit, welche zwischen dem Moment der Reizung des primären Präparates und dem Beginn der secundären Zuckung von A verging, war die Summe folgender vier Zeitwerthe: 1) der Zeit zwischen der Ankunft der Nervenerregung in A und dem Beginn der Verkürzung, d. h. das Stadium der latenten Reizung von A; 2) der Zeit, welche die Fortpflanzung der Erregung im Nerven des Muskels A vom Reizorte bis zum Muskel beansprucht; 3) die Zeit, die zwischen der Ankunft der Erregung in B und dem Mo- j-ig. 119. Versuch von mente vergeht, wo die negative Schwankung Helmholtz über die den Nerven A erregt, und endlich 4) die Zeit Zeit der negativen der Leitung im Nerven von B. Durch Abzug Schwankung. der aus anderweiten Versuchen bekannten Zeit- räume 1, 2 und 4 von der

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