RMT0D0G9Elektrophysiologie (1895) Elektrophysiologie elektrophysiolog00bied Year: 1895 344 Die elektromotorischen Wirkungfen der Muskeln. V20 Sekunden. Das Capillarelektrometer war mit der Basis und Spitze der Herzkammer so verbunden, dass sein Ausschlag nach unten ge- richtet war, wenn die Basis negativ elektrisch gegen die Spitze ist.
RMT0TX2MElektrophysiologie (1895) Elektrophysiologie elektrophysiolog00bied Year: 1895 Die elektrischen Fische. 771 Muskelfaser erkennen lässt, und schliesslich die Alveolarschicht (r, f), welche aus einer Wucherung des Sarkoplasmas und der (Muskel-) Kerne an der Basis der Keule hervorgeht, mit dem schwanzförmigen Anhang des atrophirenden Stieles der Platte als Rest der ursprüng- lichen Faser. Derselbe zeigt noch lange Andeutungen von Quer- i^'h.
RMT0DAA1Elektrophysiologie (1895) Elektrophysiologie elektrophysiolog00bied Year: 1895 Seitenansicht eines Blattes von , die Nervatur darstellend. (Nach F. Kurtz.) Fig. 141. Querschnitt durch die Lamina eines Dionaea- hlattes parallel den Seitennerven. (Nach F. Kurtz.) m^ Zellen, und auf diese folgt schliesslich die Epidermis der Blattunter- seite' (F. Kurtz). An der Stelle, wo ein sensibles Haar entspringt, durchbricht das Blattparenchym die Epidermis der Blattinnenfläche. Die der Epidermis
RMRWW2P0Elektrophysiologie (1895) Elektrophysiologie elektrophysiolog00bied Year: 1895 Seitenansicht eines Blattes von , die Nervatur darstellend. (Nach F. Kurtz.) Fig. 141. Querschnitt durch die Lamina eines Dionaea- hlattes parallel den Seitennerven. (Nach F. Kurtz.) m^ Zellen, und auf diese folgt schliesslich die Epidermis der Blattunter- seite' (F. Kurtz). An der Stelle, wo ein sensibles Haar entspringt, durchbricht das Blattparenchym die Epidermis der Blattinnenfläche. Die der Epidermis
RMT0TPRMElektrophysiologie (1895) Elektrophysiologie elektrophysiolog00bied Year: 1895 Die elektrische Erregung der Nerven. 589 den gegebenen Versuchsbedingungen erkennen und zeigt, wie rerhältniss- mässig geringfügige Aenderungen der letzteren genügen, um die erstere entweder vollkommen zu unterdrücken oder umgekehrt maximale Zuckungen auszulösen. Soweit stimmen die Ergebnisse der elektrischen Reizung alkoholisirter Nerven und solcher, deren Anspruchsfähigkeit durch partiellen Wasserverlust oder Kochsalzbehandlung erhöht wurde, fast vollkommen überein; dagegen macht sich ein, allerdings nur un- wes
RMRWW7T9Elektrophysiologie (1895) Elektrophysiologie elektrophysiolog00bied Year: 1895 Die elektromotorischen Wirkungen der Muskeln. 299 Stoffatome chemisch locker an einander gekettet sein sollen, denkt sich Bernstein „beladen mit oxydablen N-freien Atomgruppen „etwa vergleichbar einem feinen Platinfaden, welcher in eine Atmosphäre von Wasserstoff eingetaucht wird'. „Die von der Ernährungsflüssigkeit umgebenen Molekülreihen beziehen aus ihr beständig die für den Stoffwechsel nöthigen Ladungen'. „Betrachtet man diese als elektro- positiv gegenüber dem Molekülkern, die Sauerstoffatome dagegen als elek
RMRWPR7TElektrophysiologie (1895) Elektrophysiologie elektrophysiolog00bied Year: 1895 152 Elektrische Reizung dei' Muskeln. Stromstärke ab bleibt die Höhe der Schliessungszuckungen constant; dagegen treten andere Vex'änderungen der gezeichneten Curven hervor, die im Folgenden noch näher zu besprechen sein werden. Bei Ver- gleichung maximaler durch einzelne Inductionsschläge ausgelöster Zuckungen und maximaler durch den Kettenstrom bedingter „Schliessungszuckungen' fällt unter sonst gleichen Bedingungen be- sonders die viel beträchtlichere Höhe, sowie der abge- stumpfte rundliche Gipfel der letzteren
RMT0TCFNElektrophysiologie (1895) Elektrophysiologie elektrophysiolog00bied Year: 1895 534 Die Nerven und ihre physiologische Function. Erregbarkeitsveränderungen der übertragenden Elemente der grauen Substanz des Lendenmarkes handelt, so waren analoge Erscheinungen der „Bahnung' auch in dem Falle zu erwarten, wenn der modi- ücirende und der Prüfungsreiz nacheinander an den beiden verschie- denen Polen des Reflexcentrums einwirken, so dass im einen Falle die directe Erregbarkeit der motorischen Rückenmarksfasern infolge eines vorhergehenden, durch Reizung des centralen Ischiadicusstumpfes ausgelöste
RMT0WYBTElektrophysiologie (1895) Elektrophysiologie elektrophysiolog00bied Year: 1895 Die elektromotorisclieii Wirkungen der Nerven. 679 Später hat Tschirjew dieselben Versuche mit gleichem Erfolge auch unter Anwendung des für rasche Stromschwankungen besonders empfindlichen Capillar-Elektrometers und des Bernstein'sehen Rheotoms wiederholt, für welche natürlich dieselben Einwände gelten. Erinnert man sich der Theorie dieses letzteren, ingeniösen Instrumentes, so ist ohne Weiteres ersichtlich, dass es mit Hülfe desselben in einer sehr bequemen Weise gelingt, einen polarisirenden Strom in einem be-
RMT0CRN9Elektrophysiologie (1895) Elektrophysiologie elektrophysiolog00bied Year: 1895 Die elektromotorischen Wirkungen der Muskeln. 299 Stoffatome chemisch locker an einander gekettet sein sollen, denkt sich Bernstein „beladen mit oxydablen N-freien Atomgruppen „etwa vergleichbar einem feinen Platinfaden, welcher in eine Atmosphäre von Wasserstoff eingetaucht wird'. „Die von der Ernährungsflüssigkeit umgebenen Molekülreihen beziehen aus ihr beständig die für den Stoffwechsel nöthigen Ladungen'. „Betrachtet man diese als elektro- positiv gegenüber dem Molekülkern, die Sauerstoffatome dagegen als elek
RMT0W87TElektrophysiologie (1895) Elektrophysiologie elektrophysiolog00bied Year: 1895 Die elektromotorischen Wirkungen der Nei-ven. 707 Stromstärke und Stromesdauer an der physiologischen Kathode, d. h. an jedem Punkte, wo der Strom aus der erregbaren Substanz austritt, während der Schliessungszeit ein Zustand erhöhter Anspruchsfähigkeit besteht, während das Umgekehrte an der physiologischen Anode der Fall ist, so ergiebt sich unmittelbar auch ein Verständniss für die Thatsache der intra- und extrapolar sich ausbreitenden polar-antago- nistischen Erregbarkeitsänderungen eines polarisirten markhalti
RMT0TRGGElektrophysiologie (1895) Elektrophysiologie elektrophysiolog00bied Year: 1895 Fig. 195. Schliessmuskel der Krebs- scheere. Reizung des Nerven mit Ketteu- strömen. Der vorhandene Tonus wird durch Schliessung schwächerer Ströme («, b) nur wenig oder gar nicht verstärkt, sondern wesentlich gehemmt. Umge- kehrt wirkt Schliessung eines starken Stromes (c). Während an tonusfreien, in der angegebenen Weise behandelten Präparaten die Folgeerscheinungen der Reizung mit Kettenströmen sich im Ganzen ziemlich gleichförmig gestalten, herrscht bei aller Gesetzmässigkeit im Einzelnen eine überraschende Ma
RMRWX2PFElektrophysiologie (1895) Elektrophysiologie elektrophysiolog00bied Year: 1895 Fig. 178. Wadenmuskel der Kröte, a Schliessungsinductionszuckung; b Oeffnungs- inductionszuckung. (Nach J. Schott.) schiedenen Resultaten, und es zeigt sich auch hier wieder, wie ungerechtfertigt es ist, ein allzu grosses Gewicht That- sachen beizulegen, welche durch Unter- suchung einer einzigen Thierart ge- wonnen wurden. Am Nervmuskelpräparat der Kröte fand Schott (13) die steiler ansteigen- den OefFnungsinductionsschläge verhält- nissmässig viel weniger wirksam, als beim Frosch, indem ein erheblicher Unterschie