Elektrophysiologie (1895) Elektrophysiologie elektrophysiolog00bied Year: 1895 Die elektromotorischen Wirkungen der Nerven. 731 wissen Jonen beladen, gleichsam als ob sie durch einen von aussen zugeführten Strom polarisirt worden wären'. Es wurde schon an anderer Stelle bemerkt, dass Bernstein auf Grund dieser „elek- trochemischen Molekulartheorie' alle galvanischen Erschei- nungen an Muskeln und Nerven zu erklären bestrebt ist. Es darf aber füglich bezweifelt werden, ob derartige weitgehende und detaillirte Speculationen über Molekularstructur und den Aufbau der lebenden Substanzen besser ge

Elektrophysiologie (1895) Elektrophysiologie elektrophysiolog00bied Year: 1895  Die elektromotorischen Wirkungen der Nerven. 731 wissen Jonen beladen, gleichsam als ob sie durch einen von aussen zugeführten Strom polarisirt worden wären'. Es wurde schon an anderer Stelle bemerkt, dass Bernstein auf Grund dieser „elek- trochemischen Molekulartheorie' alle galvanischen Erschei- nungen an Muskeln und Nerven zu erklären bestrebt ist. Es darf aber füglich bezweifelt werden, ob derartige weitgehende und detaillirte Speculationen über Molekularstructur und den Aufbau der lebenden Substanzen besser ge Stock Photo
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Elektrophysiologie (1895) Elektrophysiologie elektrophysiolog00bied Year: 1895 Die elektromotorischen Wirkungen der Nerven. 731 wissen Jonen beladen, gleichsam als ob sie durch einen von aussen zugeführten Strom polarisirt worden wären'. Es wurde schon an anderer Stelle bemerkt, dass Bernstein auf Grund dieser „elek- trochemischen Molekulartheorie' alle galvanischen Erschei- nungen an Muskeln und Nerven zu erklären bestrebt ist. Es darf aber füglich bezweifelt werden, ob derartige weitgehende und detaillirte Speculationen über Molekularstructur und den Aufbau der lebenden Substanzen besser geeignet sind, einer alle Erscheinungen des vor- liegenden Gebietes umfassenden Theorie zur Grundlage zu dienen, als jene einfachen, sich lediglich auf Erfahrungsthatsachen und fundamen- tale Gesetze des Stoffwechsels stützenden Aufstellungen von Hering, und Mancher wird vielleiclit geneigt sein, die Bemerkung, welche Bernstein hinsichtlich der Du Bois-Keymond'schen Molekulartheorie macht, dass dieselbe einen weiteren Ausbau in mechanischer und elektrischer Beziehung nicht gestatte, ohne zu sehr einseitigen An- schauungen über die Constitution der lebenden Materie zu gelangen, schon jetzt auch auf die „elektrochemische Molekulartheorie' zu be- ziehen. Ein Wort sei schliesslich noch bemei'kt bezüglich der theoretischen Anschauungen, welche bisher über das eigentliche Wesen der Er- regungs 1 e i t u n g geäussert worden sind, bei deren Vermittelung, wie zuerst Her- mann bemerkte, die elektromotorischen Wirkungen der reizleitenden Gebilde vielleicht in erster Linie betheiligt sind. Erinnert man sich der Thatsache, dass sowohl Muskeln wie Nerven durch den eigenen Demarcationsstrom, sowie durch Yig. 221. Schema der Ströme in die Actionsströme eines zweiten Präparats der Umgebung' einer erregten und erregt werden können, wenn anders nur einer absterbenden Faserstelle, die Abgleichungsbedingungen günstig sind, (^^^'^ ' ermann.) so erscheint es von vornherein nicht aus

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