Elektrophysiologie (1895) Elektrophysiologie elektrophysiolog00bied Year: 1895 812 Die elektrischen Fische. aperiodischen Magneten entwickelten Formel T= ^ x, worin F die Ablenkung durch den stetig fliessenden Strom, (e) die Basis der natürlichen Logarithmen, (x) den durch den Stromstoss erzeugten Aus- schlag und (tmax) die Dauer dieses oder eines beliebigen an- dern Ausschlages unter denselben Umständen bedeutet. So fand Sachs einen Werth von 0,00350', der, wie man sieht, mit dem von Gad für das Muskel- element angenom- menen Werth des Latenzstadiums nahe übereinstimmt. Gotch bestimmte dass

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Elektrophysiologie (1895) Elektrophysiologie  elektrophysiolog00bied Year: 1895  812 Die elektrischen Fische. aperiodischen Magneten entwickelten Formel T= ^ x, worin F die Ablenkung durch den stetig fliessenden Strom, (e) die Basis der natürlichen Logarithmen, (x) den durch den Stromstoss erzeugten Aus- schlag und (tmax) die Dauer dieses oder eines beliebigen an- dern Ausschlages unter denselben Umständen bedeutet. So fand Sachs einen Werth von 0,00350', der, wie man sieht, mit dem von Gad für das Muskel- element angenom- menen Werth des Latenzstadiums nahe übereinstimmt. Gotch bestimmte dass Stock Photo
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Elektrophysiologie (1895) Elektrophysiologie elektrophysiolog00bied Year: 1895 812 Die elektrischen Fische. aperiodischen Magneten entwickelten Formel T= ^ x, worin F die Ablenkung durch den stetig fliessenden Strom, (e) die Basis der natürlichen Logarithmen, (x) den durch den Stromstoss erzeugten Aus- schlag und (tmax) die Dauer dieses oder eines beliebigen an- dern Ausschlages unter denselben Umständen bedeutet. So fand Sachs einen Werth von 0,00350', der, wie man sieht, mit dem von Gad für das Muskel- element angenom- menen Werth des Latenzstadiums nahe übereinstimmt. Gotch bestimmte dass
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Elektrophysiologie (1895) Elektrophysiologie elektrophysiolog00bied Year: 1895 812 Die elektrischen Fische. aperiodischen Magneten entwickelten Formel T= ^ x, worin F die Ablenkung durch den stetig fliessenden Strom, (e) die Basis der natürlichen Logarithmen, (x) den durch den Stromstoss erzeugten Aus- schlag und (tmax) die Dauer dieses oder eines beliebigen an- dern Ausschlages unter denselben Umständen bedeutet. So fand Sachs einen Werth von 0,00350', der, wie man sieht, mit dem von Gad für das Muskel- element angenom- menen Werth des Latenzstadiums nahe übereinstimmt. Gotch bestimmte dasselbe an Torpedo bei 5° C. zu 0,012 bis 0,014', bei 20*^ C. dagegen zu nur 0,005'. Stets fand er diesen Zeit- werth bei grossen Exemplaren kleiner als bei kleinen, was nicht allein auf die grössere Stärke des Schlages im ersteren Falle bezogen werden kann. Schönlein fand bei indirecter Reizung von Torpedo- präparaten mit abstei- gend gerichteten Ket- tenströmen mittels des Bernstein'schen Rheo- toms gar nur ein Latenzstadium von 0,0002—0,00025 Se- cunden. Da, wie schon erwähnt, nicht anzunehmen ist, dass zwischen dem Moment der Ein- wirkung eines Reizes und dem- Beginn des der elektromotorischen Folgewirkung zu Grunde liegenden chemischen Processes in einer Platte des elektrischen Organes wirklich eine wenn auch noch so kurze Zeit verfliesst, so muss man wohl die Thatsache einer scheinbaren Latenz- zeit des Schlages beim elektrischen Organ lediglich auf die UnvoU- kommenheit unserer Untersuchungsmethoden beziehen. Wie das Latenzstadium, so scheint auch die Dauer des Schlages der elektrischen Organe im Allgemeinen eine Grösse gleicher Ordnung mit der Muskelzuckung zu sein. Schon 1857 zeigte B Fig. 273.

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