Einführung in die experimentelle Entwickelungsgeschichte Einführung in die experimentelle Entwickelungsgeschichte (Entwickelungsmechanik) einfhrungindie1903maas Year: 1903 Experimente an funktionierenden Organen. 135 Störung, die sich in mangelhafter Knochenausbildung, in Absterben von grossen Teilen der Körperhaut, auch in Gehirnschädigungen u. a. äussert. Der verbliebene Rest der Schilddrüse vermag den Anforde- rungen des chemischen Betriebs nicht zu genügen, und da die Ersatz- fähigkeit des zurückbleibenden Gewebs im Gegensatz zu Leber, Niere etc. hier sehr gering oder gleich Null ist, so

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Einführung in die experimentelle Entwickelungsgeschichte Einführung in die experimentelle Entwickelungsgeschichte (Entwickelungsmechanik) einfhrungindie1903maas Year: 1903 Experimente an funktionierenden Organen. 135 Störung, die sich in mangelhafter Knochenausbildung, in Absterben von grossen Teilen der Körperhaut, auch in Gehirnschädigungen u. a. äussert. Der verbliebene Rest der Schilddrüse vermag den Anforde- rungen des chemischen Betriebs nicht zu genügen, und da die Ersatz- fähigkeit des zurückbleibenden Gewebs im Gegensatz zu Leber, Niere etc. hier sehr gering oder gleich Null ist, so
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Einführung in die experimentelle Entwickelungsgeschichte Einführung in die experimentelle Entwickelungsgeschichte (Entwickelungsmechanik) einfhrungindie1903maas Year: 1903 Experimente an funktionierenden Organen. 135 Störung, die sich in mangelhafter Knochenausbildung, in Absterben von grossen Teilen der Körperhaut, auch in Gehirnschädigungen u. a. äussert. Der verbliebene Rest der Schilddrüse vermag den Anforde- rungen des chemischen Betriebs nicht zu genügen, und da die Ersatz- fähigkeit des zurückbleibenden Gewebs im Gegensatz zu Leber, Niere etc. hier sehr gering oder gleich Null ist, so ist kein Ausgleich möglich. Fißr. 108. Fig. 108. Sagittalschnitt durch das Vorderende eines Krötenembryo, um die Ent- stehung von Hypophyse und Tlryrioidea zu zeigen (z. T. nach Goette). c = Gehirn, ch = Chorda, p = Parietalorgan. hy = Hypophysenanlage, d = Kopfdarm, tli = Schilddrüsenanlage. Sehr bemerkenswert ist, dass unter Umständen nach teilweiser Schilddrüsenentfernung ein anderes Organ, die Hypophyse des Gehirns, eine Wucherung und vermehrte Tätigkeit der Zellen zeigt. Die Hypophyse kann in früheren Stadien der Entwicklung in einen gewissen genetischen Zusammenhang mit der Schilddrüse gebracht werden, beide stammen, wenn auch in zeitlichen Abständen von demselben Mutterboden, einem Elementarorgan (s. Fig. 108). Es ist daher nach dem im vorigen Kapitel erläuterten verständlich, dass bei mangelnder Regenerationskraft der Schilddrüsensubstanz, das nächst-

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