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. Die vergleichende Pathologie der Haut. Veterinary dermatology; Skin. 314 Räude der Vö£ Dr. Kantorowicz (Figur No. 63). Kopf und Hals des Tieres war ganz kahl ge- worden, der Prozeß hatte auch bereits am Bauch sich auszubreiten begonnen. Die Milben scheinen nur dem Typus des Sarcoptes laevis zu entsprechen; eine genaue Artbestimmung hätte aber dem speziellen Fachmann vorbehalten werden müssen. Schließlich kann es sich ja bei dem Papagei auch um eine übertragene Säugetier- sarcoptesart gehandelt haben. Für unser Thema hat das histologische Bild mehr Interesse. Figur G3.. l^apagei. Klinisch: Sa

. Die vergleichende Pathologie der Haut. Veterinary dermatology; Skin. 314 Räude der Vö£ Dr. Kantorowicz (Figur No. 63). Kopf und Hals des Tieres war ganz kahl ge- worden, der Prozeß hatte auch bereits am Bauch sich auszubreiten begonnen. Die Milben scheinen nur dem Typus des Sarcoptes laevis zu entsprechen; eine genaue Artbestimmung hätte aber dem speziellen Fachmann vorbehalten werden müssen. Schließlich kann es sich ja bei dem Papagei auch um eine übertragene Säugetier- sarcoptesart gehandelt haben. Für unser Thema hat das histologische Bild mehr Interesse. Figur G3.. l^apagei. Klinisch: Sa Stock Photo
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. Die vergleichende Pathologie der Haut. Veterinary dermatology; Skin. 314 Räude der Vö£ Dr. Kantorowicz (Figur No. 63). Kopf und Hals des Tieres war ganz kahl ge- worden, der Prozeß hatte auch bereits am Bauch sich auszubreiten begonnen. Die Milben scheinen nur dem Typus des Sarcoptes laevis zu entsprechen; eine genaue Artbestimmung hätte aber dem speziellen Fachmann vorbehalten werden müssen. Schließlich kann es sich ja bei dem Papagei auch um eine übertragene Säugetier- sarcoptesart gehandelt haben. Für unser Thema hat das histologische Bild mehr Interesse. Figur G3.. l^apagei. Klinisch: Sarcoptcsräude. a Sch-wer erkrankte, kahl gewordene Hautparticn. Sarcoptesräude des Papageis. (Eigene Untersuchung XLIX). Das hervorstechende Moment ist mikroskopisch die Akanthosc (Tafel XI, Figur 3). Aus der normal eine Ebene darstellenden Hautoberfläche heben sich schlanke (0,8:0,075 hohe und breite) und plumpe (0,5:0,35 breite) Gebilde in ganz unregelmäßiger Entfernung von einander heraus. Die Erhebungen sind in gleicherweise entstanden wie die hei der Sarcoptesräude des Flußschweins (vgl. S. 307). Die aufragenden Gewebssäulen trennen Täler voneinander, in denen man stets Milbenbauten findet. Wahrscheinlich bewirkt die Tätigkeit der Milben durch Ausscheidung be- stimmter Sekrete einen Gewebsreiz, der an der Stelle der direkten Arbeit der Milben zu einer ge- ringen Akanthose, vor allem aber zur ausreichenden Regeneration der zerstörten Zellen der Epi- dermis und zur Produktion der oft beschriebenen Hornmassen führt, während er an den nicht von den Milben direkt angegriffenen Hautpartien eine papillomatöso Wucherung veranlaßt. Die gute Aus- bildung der Gefäße, die verhältnismäßig große Koriumdicke beweisen, daß es sich um wirkliche Neubildungen, keineswegs um „ausgesparte" Hautpartien handelt. Das das Korium in allen seinen Ausbuchtungen und Erhebungen bekleidende Epithel besteht aus großen, aufgelockerten, zum Teil aus ihrem Zusammenhang

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