. Die Rohstoffe des Pflanzenreichs : versuch einer Technischen Rohstofflehre des Pflanzenreiches. Botany, Economic. Achtzehnter Abschnitt. Unterirdisciie Pflanzenteile. 447 Die Ciircuma^ von Garcia ab Horto unter dem Namen Crociis indicus beschrieben (Arom. p. löSl), findet in Indien und China aus- gedehnte Anwendung als Heilmittel, Gewürz (Curry powder) und Kos- metikum*). Bei uns wird sie als Färbemittel besonders für Fette, Wachs, Wolle, Seide, Papier, Leder, Holz, Metallfirnisse usw. und pharmazeutisch benutzt, allenfalls auch als Fälschungsmittel für Insektenpulver, Safran und ander

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. Die Rohstoffe des Pflanzenreichs : versuch einer Technischen Rohstofflehre des Pflanzenreiches. Botany, Economic. Achtzehnter Abschnitt. Unterirdisciie Pflanzenteile. 447 Die Ciircuma^ von Garcia ab Horto unter dem Namen Crociis indicus beschrieben (Arom. p. löSl), findet in Indien und China aus- gedehnte Anwendung als Heilmittel, Gewürz (Curry powder) und Kos- metikum*). Bei uns wird sie als Färbemittel besonders für Fette, Wachs, Wolle, Seide, Papier, Leder, Holz, Metallfirnisse usw. und pharmazeutisch benutzt, allenfalls auch als Fälschungsmittel für Insektenpulver, Safran und ander
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. Die Rohstoffe des Pflanzenreichs : versuch einer Technischen Rohstofflehre des Pflanzenreiches. Botany, Economic. Achtzehnter Abschnitt. Unterirdisciie Pflanzenteile. 447 Die Ciircuma^ von Garcia ab Horto unter dem Namen Crociis indicus beschrieben (Arom. p. löSl), findet in Indien und China aus- gedehnte Anwendung als Heilmittel, Gewürz (Curry powder) und Kos- metikum*). Bei uns wird sie als Färbemittel besonders für Fette, Wachs, Wolle, Seide, Papier, Leder, Holz, Metallfirnisse usw. und pharmazeutisch benutzt, allenfalls auch als Fälschungsmittel für Insektenpulver, Safran und andere Gewürze im gepulverten Zustande. Die Empfehlung des Curcu?na-Pdipiers als Reagens (jetzt besonders zum Nachweis der Bor- säure in Nahrungsmitteln angewendet) rührt von Tromsdorff (1808) her. 6. Canaigre. So oder Raiz del India heiÃt ein Gerbmaterial, das in den neun- ziger Jahren des vorigen Jahrhunderts nach Europa kam und wegen seiner vortrefflichen Eigenschaften 2) bald allgemeinen Anklang fand. Es sind die Wurzelknollen von Rumex hi/menosdpalus Torr., einer in den Südstaaten der Union und in Mexiko namentlich in den Inunda- tionsgebieten der Flüsse in ungeheurer Menge wachsenden Polygonacee^). In einer unter dem Titel »Ca- naigre« von Gh. B. Gollingwood veröffenthchten, von W. Eitner im > Gerber «4) ausführlich referierten Monographie finden sich zuverlässige Angaben über die Geschichte dieses Gerbmaterials, über die Stammpflanze, ihre geographische Verbreitung, über die Wurzel, ihren Gerbstoffgehalt aus verschiedenen Provenienzen und über ihre Kultur. Dieser Quelle zufolge dürfte die Bezeichnung Canaigre aus dem französischen Canne aigre (saurer Stock oder Stengel) in das spanische Cana agria korrumpiert worden sein. Die Mexikaner benutzten die Pflanze schon lange als Gerb- und Heilmittel, aber erst 1882 wurde die Wurzel ein Handelsartikel, nachdem 1874 R. VäIcker aus Galveston (Texas) ihren Gerbstoffg

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