. Die Pflanzenwelt Deutschlands; Lehrbuch der Formations- biologie. Eine Darstellung der Lebensgeschichte der wildwachsenden Pflanzenvereine und der Kulturflächen. Plants. 2. Kulturformationen. 77 angelegt, und selbst in den tiefsten Niederungen sucht man durch Entwässerung für die wichtigsten Kulturpflanzen und damit natür- lich auch für ihre Unkräuter günstige Lebensbedingungen zu schaffen. Aus all diesen Gründen ist die Durchlüftung des Bodens im ganzen eine günstige und, da reichlich Nahrung vorhanden ist, die Stoffproduktion eine vom Wassergehalt abhängige, verhältnis- mäßig sehr hohe. An

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. Die Pflanzenwelt Deutschlands; Lehrbuch der Formations- biologie. Eine Darstellung der Lebensgeschichte der wildwachsenden Pflanzenvereine und der Kulturflächen. Plants. 2. Kulturformationen. 77 angelegt, und selbst in den tiefsten Niederungen sucht man durch Entwässerung für die wichtigsten Kulturpflanzen und damit natür- lich auch für ihre Unkräuter günstige Lebensbedingungen zu schaffen. Aus all diesen Gründen ist die Durchlüftung des Bodens im ganzen eine günstige und, da reichlich Nahrung vorhanden ist, die Stoffproduktion eine vom Wassergehalt abhängige, verhältnis- mäßig sehr hohe. An
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. Die Pflanzenwelt Deutschlands; Lehrbuch der Formations- biologie. Eine Darstellung der Lebensgeschichte der wildwachsenden Pflanzenvereine und der Kulturflächen. Plants. 2. Kulturformationen. 77 angelegt, und selbst in den tiefsten Niederungen sucht man durch Entwässerung für die wichtigsten Kulturpflanzen und damit natür- lich auch für ihre Unkräuter günstige Lebensbedingungen zu schaffen. Aus all diesen Gründen ist die Durchlüftung des Bodens im ganzen eine günstige und, da reichlich Nahrung vorhanden ist, die Stoffproduktion eine vom Wassergehalt abhängige, verhältnis- mäßig sehr hohe. An mäßig feuchten Ruderalplätzen und Äckern ist deshalb der Zuwachs eines Monats (auch bei den Unkräutern, ein sehr hoher, vielleicht der höchste, den eine Formation in un- serm Klima über- haupt erreicht. Je trockner die betr. Ruderalstelle oder der Acker ist, desto schneller wird im Sommer der Zu- wachs nachlassen, desto geringer wird die Massenproduk- tion der Kultur- pflanze und der mit ihr vergesellschafte- ten Unkräuter sein. Auch auf schlechten, zu nassen Äckern tritt natürlich ähnliches ein. Je intensiver die Benutzung einer solchen Kulturformation ist, je öfter eine Ruderalsteile betreten oder beweidet wird, desto weniger zeigt sie Neigung sich wieder in die Formation, aus der sie genommen wurde, also meist in Wald zurückzuverwandeln. Bei den trockneren Lagen kann man natürlich ebenso wie auf den steppenartigen Formationen eine Reihe von Anpassungen zur Regulierung der Transpiration finden, die an den Orten der feuchten Lagen nicht zu finden sind. Besondere Anpassungen sind sonst. Fig. 25. Hyoscyamus niger. Bilsenkraut. (Aus Schmeil.). Please note that these images are extracted from scanned page images that may have been digitally enhanced for readability - coloration and appearance of these illustrations may not perfectly resemble the original work.. Graebner, Paul, 1871-1933; Meyer, Friedrich Gottlieb. Leipzig, Quelle & Meyer

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