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. Die Morphologie der samländischen Steilküste auf Grund einer physiologisch-morphologischen Kartierung des Gebietes. mid i : 100 000 sinddiese kleinen Täler last siimtlich verzeichnet. *) Rauschener Mülüenfheß und Finkener Bach werden allerdings in einiger Entfemmigvon der Küste künstüch gestaut. I — 59 — (hing ans haben die angreifenden Kräfte, unterstützt von der Erosion der Bäche,große Einbuchtungen mit flach geböschter Sohle in das Kliff gefressen. Subaeri-sche Abtragung ist noch heute in den Talausgängen kräftig am Werke, kleinereRundbuchtvnigen und andere für das Kliff typische Formen s

. Die Morphologie der samländischen Steilküste auf Grund einer physiologisch-morphologischen Kartierung des Gebietes. mid i : 100 000 sinddiese kleinen Täler last siimtlich verzeichnet. *) Rauschener Mülüenfheß und Finkener Bach werden allerdings in einiger Entfemmigvon der Küste künstüch gestaut. I — 59 — (hing ans haben die angreifenden Kräfte, unterstützt von der Erosion der Bäche,große Einbuchtungen mit flach geböschter Sohle in das Kliff gefressen. Subaeri-sche Abtragung ist noch heute in den Talausgängen kräftig am Werke, kleinereRundbuchtvnigen und andere für das Kliff typische Formen s Stock Photo
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. Die Morphologie der samländischen Steilküste auf Grund einer physiologisch-morphologischen Kartierung des Gebietes. mid i : 100 000 sinddiese kleinen Täler last siimtlich verzeichnet. *) Rauschener Mülüenfheß und Finkener Bach werden allerdings in einiger Entfemmigvon der Küste künstüch gestaut. I — 59 — (hing ans haben die angreifenden Kräfte, unterstützt von der Erosion der Bäche,große Einbuchtungen mit flach geböschter Sohle in das Kliff gefressen. Subaeri-sche Abtragung ist noch heute in den Talausgängen kräftig am Werke, kleinereRundbuchtvnigen und andere für das Kliff typische Formen sind zahlreich vor-handen. Da die Wasserführung der Bäche ziemlich gering ist^), so konnten sieihr Bett nicht so schnell tiefer verlegen, wie die Einbuchtung des Kliffs sich insLand hinein vergrößerte, zumal der Geschiebereichtum des Untergrundes gegen-über der flu-iatilen Erosion eine ziemlich große, gegenüber den litoralen (bezw.subaerischen) Kräften eine ziemlich geringe Rolle spielt. Die Grenze zwischenInland- und Gestadeeinwirkung ist bei die^^f^n Bächen naturgemäß gut festzu-. phot. Fiiederichsen April 1918. Abb. 30. Steinpackung im Bette des Warnicker Bachs. Schräge Stellung der Bäume am Hange infolge langsamer Bodenversetzungen. legen; sie befindet sich am hinteren, oberen Rande der Mündungsstufe. Dieweitere Entwicklung wird die sein, daß der Talausgang sich dauernd erweitertund ins Land hineinfrißt, dabei die Stufe immer weiter landeinwärts verlegend.Die Mitte zwischen diesen beiden extremen Typen stellen die Täler des Alk-nicker, des Warnicker, des Rosen- und des vSorgenauer Bachs dar. Einerseitshaben sie ausgeglichene Talgehänge, die den litoralen Kräften keine Angriffs-fläche bieten, so daß eine Erweiterung des Talausganges nicht vor sich geht.Andrerseits besitzen sie kein ausgeglichenes Gefälle. Im oberen Teil fließen sie ^) Der in den Großen Seegraben miindende Graben ist künstlich. Es ist daher möglich,daß frülier