. Die Gartenwelt . M ^H^Hl Teichpartie aus dem Schloßpark Aldenham. Partie aus dem Schloßpark Aldenham. Teil der Akademie Frankreichs. Wir wandern also dieselben Pfade, die der grausame Cäsar mit der Leier im Arme, Unheil sinnend, durchmaß. Wir stehen vielleicht an derselben Aussichts- stelle, um uns des paradisischen Anblickes und Ausblickes über Rom beim Sonnenuntergänge zu freuen, an welcher der schlimme Cäsar den Brand Roms zu seinen Füßen unter höllischem Gelächter sah. Auch der Sonnenuntergang über Romas heiligen Hallen ist ein Brand, aber ein himmlisches Feuer aller Welten, ein Flammen

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. Die Gartenwelt . M ^H^Hl Teichpartie aus dem Schloßpark Aldenham. Partie aus dem Schloßpark Aldenham. Teil der Akademie Frankreichs. Wir wandern also dieselben Pfade, die der grausame Cäsar mit der Leier im Arme, Unheil sinnend, durchmaß. Wir stehen vielleicht an derselben Aussichts- stelle, um uns des paradisischen Anblickes und Ausblickes über Rom beim Sonnenuntergänge zu freuen, an welcher der schlimme Cäsar den Brand Roms zu seinen Füßen unter höllischem Gelächter sah. Auch der Sonnenuntergang über Romas heiligen Hallen ist ein Brand, aber ein himmlisches Feuer aller Welten, ein Flammen
The Bookworm Collection / Alamy Stock Photo
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. Die Gartenwelt . M ^H^Hl Teichpartie aus dem Schloßpark Aldenham. Partie aus dem Schloßpark Aldenham. Teil der Akademie Frankreichs. Wir wandern also dieselben Pfade, die der grausame Cäsar mit der Leier im Arme, Unheil sinnend, durchmaß. Wir stehen vielleicht an derselben Aussichts- stelle, um uns des paradisischen Anblickes und Ausblickes über Rom beim Sonnenuntergänge zu freuen, an welcher der schlimme Cäsar den Brand Roms zu seinen Füßen unter höllischem Gelächter sah. Auch der Sonnenuntergang über Romas heiligen Hallen ist ein Brand, aber ein himmlisches Feuer aller Welten, ein Flammen und Leuchten von unbeschreiblicher Großartigkeit und Voll- kommenheit. Wer die Sonne nicht am adriatischen Meere, oder über Rom untergehen sah, wer sie nicht blutend im Oriente, z. B. über Salamis, ins Meer versinken sah, der kennt die Sonne nicht. Wie ich in Florenz zur Fassade der Kathedrale Santa Maria gehe, die ein Marmorgebet ist, so ist in Rom mein erster Weg, so oft ich dort weile, auf den Pincio, ob's schön ist, ob's regnet, es ist immer neu. Der Garten des modernen Pincio, oder besser der moderne Garten des klassischen Pincio, ist ein Unikum. Roms Klima erlaubt es nordischen Pflanzen neben tropischen, sich im ganzen Jahre im Freien zu sonnen, sich zu freuen, zu dehnen und zu recken. Der Garten ist neuerdings durch einen gewaltigen Brückenbau mit dem Park der Villa Umberto I. verbunden. Er liegt teilweise auf Riesenbastionen, und um den tiefer liegenden Riesenpark zu erreichen, mußten zu diesem hinüber mächtige Mauern aufgeführt werden, um die unten laufende Fahrstraße, um die Mauern des mittel- alterlichen Roms zu überbrücken. Er hat weite Plätze und schattige Alleen, schönen Blumenschmuck und ist der Sammel- punkt naturliebender Römer und der Fremden. Sein Schmuck auch sind die zahlreichen, im Schatten der Alleen