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. Die Gartenwelt. Gardening. XXI, 21 Die Gartenwelt. 243 im Sandsteingebiet des Roraima entdeckt und von ihm für Cattleya Mossiae gehalten. 40 Jahre später fand ein für Sander tätiger Sammler Seidl diese Art wieder auf und kurz darauf Everard im Thurm auf seiner botanischen Forschungs- reise im genannten Gebiet. Letzterer gibt in „The Gardeners Chronicle" XXIV (1885), Seite 168, interessante Aufschlüsse über den heimatlichen Standort dieser Orchidee. „Sie wird längs der Ufer des Kookenaamflusses ge- funden, wo derselbe am Grunde der Südseite der Zwillings- gebirge Roraima und Kookenaam da

. Die Gartenwelt. Gardening. XXI, 21 Die Gartenwelt. 243 im Sandsteingebiet des Roraima entdeckt und von ihm für Cattleya Mossiae gehalten. 40 Jahre später fand ein für Sander tätiger Sammler Seidl diese Art wieder auf und kurz darauf Everard im Thurm auf seiner botanischen Forschungs- reise im genannten Gebiet. Letzterer gibt in „The Gardeners Chronicle" XXIV (1885), Seite 168, interessante Aufschlüsse über den heimatlichen Standort dieser Orchidee. „Sie wird längs der Ufer des Kookenaamflusses ge- funden, wo derselbe am Grunde der Südseite der Zwillings- gebirge Roraima und Kookenaam da Stock Photo
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Paul Fearn / Alamy Stock Photo

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. Die Gartenwelt. Gardening. XXI, 21 Die Gartenwelt. 243 im Sandsteingebiet des Roraima entdeckt und von ihm für Cattleya Mossiae gehalten. 40 Jahre später fand ein für Sander tätiger Sammler Seidl diese Art wieder auf und kurz darauf Everard im Thurm auf seiner botanischen Forschungs- reise im genannten Gebiet. Letzterer gibt in „The Gardeners Chronicle" XXIV (1885), Seite 168, interessante Aufschlüsse über den heimatlichen Standort dieser Orchidee. „Sie wird längs der Ufer des Kookenaamflusses ge- funden, wo derselbe am Grunde der Südseite der Zwillings- gebirge Roraima und Kookenaam dahinfließt, in einer Höhe von 3750 Fuß ü. d. Meere. Im Schutz der hohen Uferbänke gedeihen im Flußbett zwischen zahllosen Steinblöcken aller Formen und Größen viele Sträucher und verkümmerte Bäume, nur wenige Bäume von größerer Höhe, meistens durch die Glut eines neuerlichen Savannenfeuers versengt, welches jedoch die niedrigen Pflanzen im kühlen Schutz des Flußbettes un- beschädigt ließ. Hier, an den häufig dicken, knorrigen Stämmen und Aesten auf den Sträuchern und Bäumen ab- wärts des Tales wächst Cattleya Lawrenceana in Fülle und Pracht." In den letzten Jahrzehnten scheinen keine nennenswerten Mengen von dieser prächtigen Cattleya eingeführt worden zu sein, was wohl seinen Grund in dem äußerst schwierig zu- gänglichen Gebiet hat. Diese Art wurde in Kultur recht selten, bis im Jahre 1906 ein größerer Posten nach Belgien gelangte. Kleinere Pflanzen dieser Sendung kosteten immerhin noch 25 Franks, und ein gegenüber den meisten anderen Cattleyen recht hoher Handelspreis hat sich auch bis heute erhalten. Cattleya Lawrenceana neigt weniger zu Abänderungen als andere der Labiata-Gruppe. In der Froebelschen Gärtnerei in Zürich hatte ich einige Pflanzen mit sehr großen, dunklen Blüten in Pflege, welche hoch bewertet wurden. Die herrlichste Abart mit schnee- weißen, nur auf dem vorderen Lippenteil schwach lila gefärbten Blüte