. Die Gartenwelt. Gardening. XVIII, 31 Die Gartenwelt. 419 früher schon in dem etwas weiter ostwärts liegenden Rain- villeschen Gartenterrain erfahren, als bei Neubauten ganze Wände versanken. Herr Gartenbaudirektor Tutenberg ist ein besonderer Freund neuzeitlicher Gartenformen, von Achsenführungen, Terrassen, Böschungen und schönen Treppen; im vorliegenden Falle ging er jedoch von dem Gesichtspunkte aus, daß das Zitat aus Terenz: „Ne quid nimis!" (nichts zu viel!), das einige auf Chilon, andere auf Solon zurückführen, noch immer Geltung besitze, und daß bei einer Sicht über meilen- weite

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. Die Gartenwelt. Gardening. XVIII, 31 Die Gartenwelt. 419 früher schon in dem etwas weiter ostwärts liegenden Rain- villeschen Gartenterrain erfahren, als bei Neubauten ganze Wände versanken. Herr Gartenbaudirektor Tutenberg ist ein besonderer Freund neuzeitlicher Gartenformen, von Achsenführungen, Terrassen, Böschungen und schönen Treppen; im vorliegenden Falle ging er jedoch von dem Gesichtspunkte aus, daß das Zitat aus Terenz: „Ne quid nimis!" (nichts zu viel!), das einige auf Chilon, andere auf Solon zurückführen, noch immer Geltung besitze, und daß bei einer Sicht über meilen- weite
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Image ID: RCK3B9
. Die Gartenwelt. Gardening. XVIII, 31 Die Gartenwelt. 419 früher schon in dem etwas weiter ostwärts liegenden Rain- villeschen Gartenterrain erfahren, als bei Neubauten ganze Wände versanken. Herr Gartenbaudirektor Tutenberg ist ein besonderer Freund neuzeitlicher Gartenformen, von Achsenführungen, Terrassen, Böschungen und schönen Treppen; im vorliegenden Falle ging er jedoch von dem Gesichtspunkte aus, daß das Zitat aus Terenz: „Ne quid nimis!" (nichts zu viel!), das einige auf Chilon, andere auf Solon zurückführen, noch immer Geltung besitze, und daß bei einer Sicht über meilen- weite ländliche Strecken und bei dem Nichtvorhandensein von Gebäuden, an deren Architektur man in der Form Anklang suchen könnte, keine allzustrengen Linien anzuwenden, sondern daß etwas weichere, milde Formen am Platze seien. Eine Häufung von Böschungen und Treppen wäre auch deshalb nicht gerecht- fertigt, weil ohnehin hiervon schon genug da sind. Eine beachtenswerte Maßregel schien ihm, den herrlichen alten Baumbestand, der zumeist aus alten Eichen besteht, die über- dies noch der leicht rutschenden Erddecke Halt boten, mög- lichst zu schonen. Bei einer starken Entwässerung des Bodens, die bei großen Terrassenbauten unerläßlich ist, würde wieder der Eichenbestand sehr leiden, der das plötzliche Entziehen des unterirdischen Wassers nicht gut vertragen könnte, und zu einem großen Teile ganz eingehen. Das besagte Terrain ist nun für den Rosengarten ganz vorzüglich ausgenutzt, es enthält einen Teil mit nach Süd- westen gerichteter Hauptachse. Von der Mitte nach außen zu steigt das Gelände in amphitheatralischer Form sanft an. Zugleich mit der Steigerung der Höhen findet eine solche der Farben statt; in der Mitte und unten mit zartem Rahm- weiß beginnend, gehen die Töne der Rosenbeete allmählich in Fleischfarbe, Lachsorange und Rosa über; nach dem Rande zu finden sie in Purpur und Schwarzkarmin ihren Abschluß. Die Rosenzüchter von Elmshorn, P

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