. Die Gartenwelt. Gardening. XVI, 21 Die Garte nwelt. 285 Der Krebs zeigt und zwar tritt er sich wird. Hier in der Provinz Brandenburg ist es zumal die Kanada Rtte, welche sehr stark unter dieser Krankheit zu leiden hat. Bei dem Auftreten des Krebses spielen Lage, Klima und Boden eine wichtige Rolle an allen holzigen Teilen der Zweige, in den verschiedensten Formen entgegen, als offener oder brandiger Krebs, oder als geschlos- sener oder knolligerKrebs. Bei der offenen Krebs- wunde finden wir im An- fangsstadium in der Mitte immer ein kleines Aest- chen, rund herum um dieses Aestchen ist die M

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. Die Gartenwelt. Gardening. XVI, 21 Die Garte nwelt. 285 Der Krebs zeigt und zwar tritt er sich wird. Hier in der Provinz Brandenburg ist es zumal die Kanada Rtte, welche sehr stark unter dieser Krankheit zu leiden hat. Bei dem Auftreten des Krebses spielen Lage, Klima und Boden eine wichtige Rolle an allen holzigen Teilen der Zweige, in den verschiedensten Formen entgegen, als offener oder brandiger Krebs, oder als geschlos- sener oder knolligerKrebs. Bei der offenen Krebs- wunde finden wir im An- fangsstadium in der Mitte immer ein kleines Aest- chen, rund herum um dieses Aestchen ist die M
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. Die Gartenwelt. Gardening. XVI, 21 Die Garte nwelt. 285 Der Krebs zeigt und zwar tritt er sich wird. Hier in der Provinz Brandenburg ist es zumal die Kanada Rtte, welche sehr stark unter dieser Krankheit zu leiden hat. Bei dem Auftreten des Krebses spielen Lage, Klima und Boden eine wichtige Rolle an allen holzigen Teilen der Zweige, in den verschiedensten Formen entgegen, als offener oder brandiger Krebs, oder als geschlos- sener oder knolligerKrebs. Bei der offenen Krebs- wunde finden wir im An- fangsstadium in der Mitte immer ein kleines Aest- chen, rund herum um dieses Aestchen ist die Mitte vollständig ab- gestorben, in späteren Stadien sind auch die Aest- chen meist abgestorben. Die offene Krebswunde wird konzentrisch nach außen hin von mehreren Wundrändern umgeben. Ein vollständig anderes Bild zeigt uns dagegen der geschlossene Krebs; er bildet kugelige, knollig verdickte Anschwellungen die nicht selten die Größe eines Kinderkopfes er- reichen. Betrachtet man eine solche Krebsstelle oberflächlich, so sieht sie aus, als wäre sie von allen Seiten geschlossen. Durchschneidet man dieselbe aber, so sieht man, daß eine Spalte vor- handen ist. Ist der Spalt breiter, so mündet er nach außen hin in Form eines Loches. Beide Krebsarten werden, so verschieden sie von einander sind, von einem pflanzlichen Parasiten hervorgerufen. Der offene oder brandige Krebs entsteht durch einen Pilz, Nectria ditissima; er ist die einzige Ursache des Krebses. Durch Impfversuche ist es gelungen, den Krebs auf vorher vollständig krebsfreie Bäume zu übertragen. Im Inneren des Baumes verbringt der Pilz die meiste Zeit als Mycel. Ist es feucht, dann bildet er seine Sporen auf der Wunde. Es treten rotbraune Körperchen da auf, wo der gesunde Teil des Baumes in den kranken übergeht. In diesen rotbraun gefärbten Körperchen haben wir die Früchte der Nectria ditissima vor uns; man nennt sie Peritecien. Diese wiederum sind Hohlkugeln, die von einer ziemlich dicken und festen H

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