. Die Gartenwelt. Gardening. VII, 42 Die Gartenwelt. 497 Samen erzogenen ein- bis dreijährigen Pflanzen, in der Regel im Reihenverband mit (H> 125 cm Abstand gesetzt. Ein Jahr darauf werden die Pflanzen auf den Stock gesetzt, und â die sodann entstehenden Ausschläge im dreijährigen Umtriebe genutzt, wobei die Stöcke 5âS, wohl auch bis in Umtriebe aushalten. Durch fleissiges Behacken und Bewässern, sowie eine etwa in dreijährigen Zeitabständen zu wiederholende Düngung ist auf die BildnDg möglichst vieler Ausschläge nd deren rasches Wachsttim hinzuwirken. Die Ausschläge erreichen

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. Die Gartenwelt. Gardening. VII, 42 Die Gartenwelt. 497 Samen erzogenen ein- bis dreijährigen Pflanzen, in der Regel im Reihenverband mit (H> 125 cm Abstand gesetzt. Ein Jahr darauf werden die Pflanzen auf den Stock gesetzt, und â die sodann entstehenden Ausschläge im dreijährigen Umtriebe genutzt, wobei die Stöcke 5âS, wohl auch bis in Umtriebe aushalten. Durch fleissiges Behacken und Bewässern, sowie eine etwa in dreijährigen Zeitabständen zu wiederholende Düngung ist auf die BildnDg möglichst vieler Ausschläge nd deren rasches Wachsttim hinzuwirken. Die Ausschläge erreichen
Paul Fearn / Alamy Stock Photo
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. Die Gartenwelt. Gardening. VII, 42 Die Gartenwelt. 497 Samen erzogenen ein- bis dreijährigen Pflanzen, in der Regel im Reihenverband mit (H> 125 cm Abstand gesetzt. Ein Jahr darauf werden die Pflanzen auf den Stock gesetzt, und â die sodann entstehenden Ausschläge im dreijährigen Umtriebe genutzt, wobei die Stöcke 5âS, wohl auch bis in Umtriebe aushalten. Durch fleissiges Behacken und Bewässern, sowie eine etwa in dreijährigen Zeitabständen zu wiederholende Düngung ist auf die BildnDg möglichst vieler Ausschläge \ nd deren rasches Wachsttim hinzuwirken. Die Ausschläge erreichen in drei Jahren bis 3 m Länge und 4 cm Stärke am unteren Ende. Wichtig i-t. da>s sie astfrei und gerade sind, und dass die Rinde fehler- los ist und keine Narben und Flecken zeigt. Es wird dies grösstenteils dadurch erreicht, dass alle zur Entwicklung von Seitentrieben Veran- lassung gebenden Knospen rechtzeitig entfernt werden". Unter den der Weichselkultur dro- henden Gefahren i-t der Hagelschag, wel- cher dauernde Schäden an der zarten Rinde zurücklä.-st. die am meisten gefürchtete. Die «Erträge solcher Weichselgärten seilen ungewöhnlich hohe sein. Ausserdem ist die Weichsel als Zier- gehölz geschätzt und verdient in höherem Masse als bisher die Anpflanzung in unseren Parks und Gärten. Ihre Heimat sind nach W i 11 k o m m felsige und steinige rte des Hügellandes und der niedrigen Gebirge; be- sonders auf Kalkboden siedelt sie sich gern an. Wir finden sie wild in Deutschlan (vom Siebengebirge südwärts bis zum Jura, dann in den Alpen und durch das ganze südliche Mittel- und Südeuropa verbreitet. Die Nordgrenze ihres Verbreitungsgebietes bildet etwa die Donau, denn nur an wenigen Orten dringt die Weichsel weiter nördlich vor, so namentlich in S.O.-Ungarn. Die wilde Pflanze ist in den weitaus meisten Fällen ein niedriger bis mittelhoher Strauch, er wächst indes hie und da zu klei

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