. Die Gartenwelt. Gardening. C'i Illustrierte Wochenschrift für den gesamten Gartenbau. Jahrgan^r XXIV. 19. März 1920. Nr. 12. Nachdruck und Nadibildung aus dem Inhalte dieser Zeitschrift werden strafrechtlich verfolgt. Friedhofskunst. Der Zeotralfriedhof in Gleiwitz. Von Stadt-Garteninspektor R. Riedel. (Hierzu 7 Abbildungen nach vom Verfasser gefertigten Aufnahmen von selbsthergestellten Entwürfen und Modellen.) Von allen oberschlesischen Städten ist wohl Gleiwitz die einzige Stadt, die zurzeit Gelegenheit hat, das gesamte Friedhofswesen in geordnete, bessere Bahnen zu leiten. Es liegt dies

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. Die Gartenwelt. Gardening. C'i Illustrierte Wochenschrift für den gesamten Gartenbau. Jahrgan^r XXIV. 19. März 1920. Nr. 12. Nachdruck und Nadibildung aus dem Inhalte dieser Zeitschrift werden strafrechtlich verfolgt. Friedhofskunst. Der Zeotralfriedhof in Gleiwitz. Von Stadt-Garteninspektor R. Riedel. (Hierzu 7 Abbildungen nach vom Verfasser gefertigten Aufnahmen von selbsthergestellten Entwürfen und Modellen.) Von allen oberschlesischen Städten ist wohl Gleiwitz die einzige Stadt, die zurzeit Gelegenheit hat, das gesamte Friedhofswesen in geordnete, bessere Bahnen zu leiten. Es liegt dies
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. Die Gartenwelt. Gardening. C'i Illustrierte Wochenschrift für den gesamten Gartenbau. Jahrgan^r XXIV. 19. März 1920. Nr. 12. Nachdruck und Nadibildung aus dem Inhalte dieser Zeitschrift werden strafrechtlich verfolgt. Friedhofskunst. Der Zeotralfriedhof in Gleiwitz. Von Stadt-Garteninspektor R. Riedel. (Hierzu 7 Abbildungen nach vom Verfasser gefertigten Aufnahmen von selbsthergestellten Entwürfen und Modellen.) Von allen oberschlesischen Städten ist wohl Gleiwitz die einzige Stadt, die zurzeit Gelegenheit hat, das gesamte Friedhofswesen in geordnete, bessere Bahnen zu leiten. Es liegt dies daran, daß das Friedhofswesen sich in den Händen der Stadt befindet und die vorhandenen drei städtischen Friedhöfe zurzeit fast voll belegt sind und gleichzeitig geschlossen werden müssen. Als man nun an die Schaffung von neuen Beerdigungs- plätzen heranging, erwog man zwei Möglichkeiten, und zwar entweder die drei bisherigen Friedhöfe zu erweitern oder aber einen neuen großen Friedhof zu errichten. Man wurde sich aber sehr bald klar, daß die zweite Lösung, die Errichtung eines Zentralfriedhofes, die einzig richtige sei; doch stieß man hier auf nicht geringe Schwierigkeiten in bezug auf die Beschaffung von geeignetem, günstig gelegenem, ausreichendem Gelände. Aber auch diese Hemm- nisse wurden beseitigt, und es konnte dann der Verwirklichung des Pro- jektes nähergetreten werden. Bei der Planung des Entwurfes selbst mußte vor allen Dingen auf größtmögliche Ausnutzung des Ge- ländes für Beerdigungszwecke Rück- sicht genommen werden; denn bei uns, im Lande der schwarzen Dia- manten, ist Grund und Boden be- sonders kostbar, sodaß der Garten- beamte sehr oft auf große Schwierig- keiten stößt, wenn es gilt, große, zusammenhängende Flächen für Grünzwecke zu erwerben. Der geplante Friedhof, in einem Ausmaß von rund 85 Morgen, liegt 2 /ä km vom Zentrum der Stadt ent- fernt. Größere Erdarbeiten brauchen Gartenwelt XXIV. nicht vorgenommen zu werden,