. Die Gartenwelt. Gardening. 42 Die (j a r t e n « e 11. IV, 4 <^ Dieser Zweck kann von den Pflanzen auf viele Arten erreicht werden; so finden wir denn in der That, dafs mannig- fache Teile der Pflanzen dem Transporte der Samen dienen. Bald sind es Teile des Stengels, bald solche der Laubblätter, in den meisten Fällen besondere Einrichtungen am Frucht- knoten, dem Griffel oder dem Samen, welche die Ausbreitung bewerkstelligen. Und ebenso mannigfaltig wie die Zahl der Orgaue, ist auch die Zahl der Methoden. Während einige Pflanzen ihre Früchte oder die Samen durch besondere Schleudervorrich

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. Die Gartenwelt. Gardening. 42 Die (j a r t e n « e 11. IV, 4 <^ Dieser Zweck kann von den Pflanzen auf viele Arten erreicht werden; so finden wir denn in der That, dafs mannig- fache Teile der Pflanzen dem Transporte der Samen dienen. Bald sind es Teile des Stengels, bald solche der Laubblätter, in den meisten Fällen besondere Einrichtungen am Frucht- knoten, dem Griffel oder dem Samen, welche die Ausbreitung bewerkstelligen. Und ebenso mannigfaltig wie die Zahl der Orgaue, ist auch die Zahl der Methoden. Während einige Pflanzen ihre Früchte oder die Samen durch besondere Schleudervorrich Stock Photo
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. Die Gartenwelt. Gardening. 42 Die (j a r t e n « e 11. IV, 4 <^ Dieser Zweck kann von den Pflanzen auf viele Arten erreicht werden; so finden wir denn in der That, dafs mannig- fache Teile der Pflanzen dem Transporte der Samen dienen. Bald sind es Teile des Stengels, bald solche der Laubblätter, in den meisten Fällen besondere Einrichtungen am Frucht- knoten, dem Griffel oder dem Samen, welche die Ausbreitung bewerkstelligen. Und ebenso mannigfaltig wie die Zahl der Orgaue, ist auch die Zahl der Methoden. Während einige Pflanzen ihre Früchte oder die Samen durch besondere Schleudervorrich
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. Die Gartenwelt. Gardening. 42 Die (j a r t e n « e 11. IV, 4 <^ Dieser Zweck kann von den Pflanzen auf viele Arten erreicht werden; so finden wir denn in der That, dafs mannig- fache Teile der Pflanzen dem Transporte der Samen dienen. Bald sind es Teile des Stengels, bald solche der Laubblätter, in den meisten Fällen besondere Einrichtungen am Frucht- knoten, dem Griffel oder dem Samen, welche die Ausbreitung bewerkstelligen. Und ebenso mannigfaltig wie die Zahl der Orgaue, ist auch die Zahl der Methoden. Während einige Pflanzen ihre Früchte oder die Samen durch besondere Schleudervorrichtungen selbstthätig ausbreiten, bedienen sich andere der in der Natur vorhandenen Be- wegungen und vertrauen das Schicksal ihrer Nachkommen- schaft dem Wasser, dem Winde oder den Tieren an; oft- mals geschieht die Ausbreitung der Pflanzensamen durch Tiere, ohne dafs das Tier die Pflanze aufsucht; in anderen Fällen dagegen sehen wir, wie die Pflanzen die Tiere an- locken und sie dadurch zur Ausbreitung der Samen ver- anlassen. Eine Vorkehrung zum Fortschleudern der Samen findet man bei dem in unseren Wäldern häufigen „Kräutchen rühr' mich nicht an" (Impatiens parvi- flora und /. nolitangere) (siehe nebenstehende Fig. i); bei ^ ^^rPi^i'K^^ dieser Pflanze bedarf es, wie Versuche zeigen, nur einer leisen Berührung der reifen Samen- kapseln, um die Samen 2—3 m weit fortzuschleudern. — Eine ähnliche Einrichtung besteht bei der südeuropäischen Spritz- gurke (Fig. 2, Seite 43) (ARnnor- dica Elaterium). Der Saft der Pflanze spannt die Fruchthaut so straff an, dafs schliefslich beim Aufbersten der Frucht die Samen nebst dem dünnflüssigen Fruchtfleisch mehrere Meter weit fortspritzen. — Bei der Walderbse (Orobiis vernus) drehen sich die Fruchtklappen im Momente des Aufspringens der Frucht lockenförmig zusammen und streuen die Samen weit umher. Das von der Pflanze mit Gewalt forgeschleuderte Samen- korn gelangt nur selten mehr als 3—4 m von der Mutter- pfla

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