. Die Gartenwelt. Gardening. 398 Die Gartenwelt. XVIII, 29. Inga FeuUei (nicht ganz ^1^ natürlicher Größe). das Bestimmen der gesammelten Pflanzen noch Schwierigkeiten bereitet, aber die darauf verwendete Zeit ist nicht verloren. Wer die Vertreter der wilden Flora ohne weiteres als Unkräuter bezeichnet, hat keinen Sinn für die Schönheiten der heimischen Pflanzenwelt, und unterläßt deshalb das Botanisieren besser. Es läßt sich schwer eine Grenze zwischen Unkräutern und anderen wildwachsenden Pflanzen ziehen; daß man aber nicht nur botanisiert, um Disteln und Quecken zu sammeln, versteht sich vo

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. Die Gartenwelt. Gardening. 398 Die Gartenwelt. XVIII, 29. Inga FeuUei (nicht ganz ^1^ natürlicher Größe). das Bestimmen der gesammelten Pflanzen noch Schwierigkeiten bereitet, aber die darauf verwendete Zeit ist nicht verloren. Wer die Vertreter der wilden Flora ohne weiteres als Unkräuter bezeichnet, hat keinen Sinn für die Schönheiten der heimischen Pflanzenwelt, und unterläßt deshalb das Botanisieren besser. Es läßt sich schwer eine Grenze zwischen Unkräutern und anderen wildwachsenden Pflanzen ziehen; daß man aber nicht nur botanisiert, um Disteln und Quecken zu sammeln, versteht sich vo
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. Die Gartenwelt. Gardening. 398 Die Gartenwelt. XVIII, 29. Inga FeuUei (nicht ganz ^1^ natürlicher Größe). das Bestimmen der gesammelten Pflanzen noch Schwierigkeiten bereitet, aber die darauf verwendete Zeit ist nicht verloren. Wer die Vertreter der wilden Flora ohne weiteres als Unkräuter bezeichnet, hat keinen Sinn für die Schönheiten der heimischen Pflanzenwelt, und unterläßt deshalb das Botanisieren besser. Es läßt sich schwer eine Grenze zwischen Unkräutern und anderen wildwachsenden Pflanzen ziehen; daß man aber nicht nur botanisiert, um Disteln und Quecken zu sammeln, versteht sich von selbst. Denken wir nur an unsere wildwachsenden Anemonen, Campanula, Primula u. a., Pflanzengattungen, die in den Kulturen in großen Sortimenten vertreten sind. Hier ist sicher ein Vergleich der wilden Arten mit den kultivierten Formen von hohem Interesse. Werden doch heute mit vielen wildwachsenden Pflanzen Kulturversuche angestellt, mit welchen der Gärtner Verbesserungen und Verschönerungen derselben anstrebt. Kein anderer Beruf ist in dieser Hinsicht so interessant, als derjenige des Pflanzenzüchters. Von besonderer Wichtigkeit ist auch das Botanisieren*) für den späteren Landschaftsgärtner. Durch dasselbe lernt er die Wachstums- verhältnisse der ver- •w schiedenen Arten, ihre Tracht, ihren Standort und die verschiedenen Pflanzengemeinschaften kennen, eignet sich also Kenntnisse an, die sich bei der Gartengestaltung mit Vorteil verwerten lassen. Aber ganz ab- gesehen von diesen und anderen Vorteilen ist das Botanisieren geeignet, Liebe zu den Blumen, Freude an denselben und an der Natur, im angehenden Gärtner auch Interesse am Beruf zu erwecken. R. Grupp, Niederwalluf. *) An Literatur hierzu fehlt es gewiß nicht; es seien hier nur erwähnt: Wünsche-Niedenzu, An- leitung zum Botanisieren und zur Anlegung von Pflanzensammlungen (M 4,50), sowie Garckes lllustr.Flora von Deutsch- land (M 5,40), beide im Verlage von Paul Parey, Berlin SW. 11.. Please no

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