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. Die Gartenwelt. Gardening. 306 Die Gartenwelt. XXIV, 33 von Preisen, die der allgemeinen Entwicklung entsprechen, die Produktionsfreudigkeit der Obstzüchter gehoben und gefördert werden kann. Eine Garantie für die Gewährung angemessener Preise dürfte der Obsterzeuger in dem Hand- in-Hand-Arbeiten von Stadt und Land erblicken; wenn also die durch den heimischen Obstbau erzeugten Produkte restlos durch die Zentralorganisation der Erzeuger und die Organi- sation der Verbraucher — in diesem Falle also der Kom- mune — erfaßt wurden. Darüber kann kein Zweifel mehr bestehen, daß ein geschäftliches

. Die Gartenwelt. Gardening. 306 Die Gartenwelt. XXIV, 33 von Preisen, die der allgemeinen Entwicklung entsprechen, die Produktionsfreudigkeit der Obstzüchter gehoben und gefördert werden kann. Eine Garantie für die Gewährung angemessener Preise dürfte der Obsterzeuger in dem Hand- in-Hand-Arbeiten von Stadt und Land erblicken; wenn also die durch den heimischen Obstbau erzeugten Produkte restlos durch die Zentralorganisation der Erzeuger und die Organi- sation der Verbraucher — in diesem Falle also der Kom- mune — erfaßt wurden. Darüber kann kein Zweifel mehr bestehen, daß ein geschäftliches  Stock Photo
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. Die Gartenwelt. Gardening. 306 Die Gartenwelt. XXIV, 33 von Preisen, die der allgemeinen Entwicklung entsprechen, die Produktionsfreudigkeit der Obstzüchter gehoben und gefördert werden kann. Eine Garantie für die Gewährung angemessener Preise dürfte der Obsterzeuger in dem Hand- in-Hand-Arbeiten von Stadt und Land erblicken; wenn also die durch den heimischen Obstbau erzeugten Produkte restlos durch die Zentralorganisation der Erzeuger und die Organi- sation der Verbraucher — in diesem Falle also der Kom- mune — erfaßt wurden. Darüber kann kein Zweifel mehr bestehen, daß ein geschäftliches Zusammenarbeiten der Er- zeuger und Verbraucher im Interesse der gesamten Volks- wirlschaft liegt. Natürlich wird der freie Handel Zeter und Mordio schreien, wie dies auch schon auf dem Mitte November 1919 in Leipzig staltgefundenen Kongreß der deutschen Handels- vertreter der Fall war. Was hat uns denn der freie Handel in unserer schwersten Zeit gebracht? Schon lange bevor die Früchte reifen, schleicht sich der Händler, der Groß- abnehmer, der Wucherer heran — es wird geschoben, groß verdient. Rücksichtslos verteuern die „Macher" ihre Beute, so schrieb unlängst Bürgermeister A. Ruehl-Halie a. S. in einer Fachzeitschrift. Für das Händlertum kommt nicht die Versorgung des Volkes mit Obst in Betracht, sondern aus- schließlich ein verhältnismäßig hoher Bargewinn. Die um ihre Existenz schwer ringenden Obsterzeuger und die auf den Obstgenuß jetzt besonders angewiesene Bevölkerung hat bedauerlicherweise vielfach das Nachsehen. So ging es in den vorangegangenen Kriegs- und Revolutionsjahren. Hoffent- lich haben die Aufsichtsstellen und sonstigen Bestimmungs- organe über Obstverteilung und -Verwertung von dem „wie man es nicht machen soll" etwas gelernt, damit die Ein- wohnerschaft in die Lage kommt, zur geeigneten Zeit Obst zu entsprechenden Preisen zu kaufen und den Obstbedarf einigermaßen zu decken. Es wird also ernstlich zu erwägen s