. Die Gartenkunst . Fürst Pückler-Mu.skau }[[t geradezu mafslosor Opterwilligkeit verwendete er seine reichen Mittel zur Verwirklichung seiner weitgehenden Ideen, zunächst auf seiner Besitzung Muskau in der Lausitz. Es galt nicht allein einen Garten, nicht nur einen grofsen Park zu schatTen. sondern auch die weite, weite Landschaft unter strenger Respektierung des ihr eigenen Charakters zu bereichern und zu verschönern. Pückier führte dies jedoch nicht durch vereinzelte .usschmückung besonderer die Blicke auf sich ziehender Punkte aus. sondern wandelte ein 5000 Morgen umfassendos (iebiet ein

. Die Gartenkunst . Fürst Pückler-Mu.skau }[[t geradezu mafslosor Opterwilligkeit verwendete er seine reichen Mittel zur Verwirklichung seiner weitgehenden Ideen, zunächst auf seiner Besitzung Muskau in der Lausitz. Es galt nicht allein einen Garten, nicht nur einen grofsen Park zu schatTen. sondern auch die weite, weite Landschaft unter strenger Respektierung des ihr eigenen Charakters zu bereichern und zu verschönern. Pückier führte dies jedoch nicht durch vereinzelte .usschmückung besonderer die Blicke auf sich ziehender Punkte aus. sondern wandelte ein 5000 Morgen umfassendos (iebiet ein Stock Photo
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. Die Gartenkunst . Fürst Pückler-Mu.skau }[[t geradezu mafslosor Opterwilligkeit verwendete er seine reichen Mittel zur Verwirklichung seiner weitgehenden Ideen, zunächst auf seiner Besitzung Muskau in der Lausitz. Es galt nicht allein einen Garten, nicht nur einen grofsen Park zu schatTen. sondern auch die weite, weite Landschaft unter strenger Respektierung des ihr eigenen Charakters zu bereichern und zu verschönern. Pückier führte dies jedoch nicht durch vereinzelte .usschmückung besonderer die Blicke auf sich ziehender Punkte aus. sondern wandelte ein 5000 Morgen umfassendos (iebiet einer anspruchslosen Gegend in ein ungemein anmutiges Landschaftsbild um, wobei er selbst vor der wiederholten völligen Umgestaltung ausgedehnter Partien nicht zurückschreckte, sobald der Er- folg den gehegten Erwartungen nicht ganz entsprach. Auch beschränkte er sich keineswegs auf Eingrifle in den vegetativen Teil des Bildes. Flufs und Hügel mufsten sich ebenso meistern lassen, und fast allenthalben mit höchstem ästhe- tischen Erfolge. Pückier hat auch an anderen Orten mehrfach segensreich in die Ausgestaltung damals entstehender Parks eingegriffen, z. B. in Etters- burg bei Weimar, Wilhelmsthal bei Eisenach, Altenstein bei Meiningen und so auch in Potsdam, wo schon vor dem Regierungsantritte Friedrich Wilhelms IV. ähnliche Ideen ihre Verwirklichung fanden. Besonders aber war mit der Thronbesteigung des kunstsinnigen Königs auf diesem reizenden, schon von der Natur bevorzugten Stückchen märkischer Landschaft der Gartenkunst ein wun- dersames Emporblühen beschieden. Erst in der Mitte des neunzehnten Jahrhunderts wurde Potsdams Um- gebung zu dem entzückend schönen, immer neue Abwechslung bieten- den, mit herrlichen Architekturen geschmückten Garten ohne Ende, den in allen seinen be- deutenderen Teilen nur flüchtig zu sehen und zu bewundern ein weit gröfserer Zeitaufwand erforderlich ist, als der bei Fremden übliche eintägige Ausflug von Berlin gestattet.

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