. Die Gartenkunst . Abb. 5. Vaux le Vicomte. Ansicht von der Schloßterrasse in den Park. Aufnahme von Gartenarchitekt Bertram, Dresden. kunstverständigen Finanzminister Fouquet (1653). Bei der Einweihung des Schlosses und seiner Gärten erregten gerade die letzteren den Neid des königlichen Herrn. Hier erkannte dieser königliche Herr in dem vollen- deten Werk den großen Meister und er säumte nicht, diesen Meister sofort für sich in Anspruch zu nehmen. So kam le Notre zu Ludwig XIV., dessen Gunst und Vertrauen er dann stets besaß. Die Teilnehmer an der Frankreichreise der d. G. f. G. erinnern si

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. Die Gartenkunst . Abb. 5. Vaux le Vicomte. Ansicht von der Schloßterrasse in den Park. Aufnahme von Gartenarchitekt Bertram, Dresden. kunstverständigen Finanzminister Fouquet (1653). Bei der Einweihung des Schlosses und seiner Gärten erregten gerade die letzteren den Neid des königlichen Herrn. Hier erkannte dieser königliche Herr in dem vollen- deten Werk den großen Meister und er säumte nicht, diesen Meister sofort für sich in Anspruch zu nehmen. So kam le Notre zu Ludwig XIV., dessen Gunst und Vertrauen er dann stets besaß. Die Teilnehmer an der Frankreichreise der d. G. f. G. erinnern si Stock Photo
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. Die Gartenkunst . Abb. 5. Vaux le Vicomte. Ansicht von der Schloßterrasse in den Park. Aufnahme von Gartenarchitekt Bertram, Dresden. kunstverständigen Finanzminister Fouquet (1653). Bei der Einweihung des Schlosses und seiner Gärten erregten gerade die letzteren den Neid des königlichen Herrn. Hier erkannte dieser königliche Herr in dem vollen- deten Werk den großen Meister und er säumte nicht, diesen Meister sofort für sich in Anspruch zu nehmen. So kam le Notre zu Ludwig XIV., dessen Gunst und Vertrauen er dann stets besaß. Die Teilnehmer an der Frankreichreise der d. G. f. G. erinnern si
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. Die Gartenkunst . Abb. 5. Vaux le Vicomte. Ansicht von der Schloßterrasse in den Park. Aufnahme von Gartenarchitekt Bertram, Dresden. kunstverständigen Finanzminister Fouquet (1653). Bei der Einweihung des Schlosses und seiner Gärten erregten gerade die letzteren den Neid des königlichen Herrn. Hier erkannte dieser königliche Herr in dem vollen- deten Werk den großen Meister und er säumte nicht, diesen Meister sofort für sich in Anspruch zu nehmen. So kam le Notre zu Ludwig XIV., dessen Gunst und Vertrauen er dann stets besaß. Die Teilnehmer an der Frankreichreise der d. G. f. G. erinnern sich ja alle des schönen Tages, an welchem wir Vaux le Vicomte besichtigten. Der Tag war nach allgemeinem Urteil der Glanzpunkt unserer Reise. Hier sahen wir eine Anlage in der Auffassung von Versailles, nicht so groß das Schloß, auch nicht so groß die Gartenanlagen, aber in bezug auf Eben- maß und Schönheit waren wir alle geneigt, der Anlage von Vaux den Preis zu erkennen. Dazu trug aller- dings wesentlich bei die musterhafte Unterhaltung, in welcher sich die Anlagen von Vaux dem Beschauer darboten. Der jetzige Besitzer, Monsieur Somnier, welcher uns in der gastlichsten und liebenswürdigsten Weise aufnahm, uns Schloß und Gärten persönlich zeigte, läßt der Unterhaltung der Gärten alle nur mög- liche Sorgfalt angedeihen; man erzählt, daß mehrere hunderttausend Franken jährlich zur Unterhaltung dieses köstlichen Gartenschatzes aufgewendet werden und man muß mit Dank nud Hochachtung anerkennen, daß es auch heute noch Männer gibt, die dafür sorgen, daß ein so edles Gartenkunstwerk, wie die Gärten von Vaux es sind, in würdiger Weise unterhalten wird. Wir fuhren durch ein hohes Lanzengitter (Abb. i), welches zwischen mächtige, doppel- seitige Hermen eingebaut ist, in die Vorhöfe. Der letzte derselben ist mit Gräben, die beiderseitig von Ballu- straden umsäumt sind, umschlossen (Abb. 2). Die Höfe selbst sind wieder räum- lich umschlossen von Wirts

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