. Der Bau des Menschen als Zeugnis für seine Vergangenheit. Human beings; Anatomy, Comparative. 144 Nervensystem. EM. Bff weniger deutliclien Spuren durcli die ganze Eeihe der Wirbeltiere hindurch begegnet. Genau genommen handelt es sich ursi^rünghch um zwei hinter- einander liegende, bläschenförmige Ausstüljiungen der betreffenden Hirn- region, eine hintere und eine vordere. Letztere kommt bei Cydo- st omen und bei Saurieren zu typischer Entwicklung und zeigt un- verkennbare Aehnlichkeit mit einem unpaaren Sehorgan, welches spe- ziell bei Sauriern im Bereich des sog. Foramen parietale, d. h.

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. Der Bau des Menschen als Zeugnis für seine Vergangenheit. Human beings; Anatomy, Comparative. 144 Nervensystem. EM. Bff weniger deutliclien Spuren durcli die ganze Eeihe der Wirbeltiere hindurch begegnet. Genau genommen handelt es sich ursi^rünghch um zwei hinter- einander liegende, bläschenförmige Ausstüljiungen der betreffenden Hirn- region, eine hintere und eine vordere. Letztere kommt bei Cydo- st omen und bei Saurieren zu typischer Entwicklung und zeigt un- verkennbare Aehnlichkeit mit einem unpaaren Sehorgan, welches spe- ziell bei Sauriern im Bereich des sog. Foramen parietale, d. h.
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. Der Bau des Menschen als Zeugnis für seine Vergangenheit. Human beings; Anatomy, Comparative. 144 Nervensystem. EM. Bff weniger deutliclien Spuren durcli die ganze Eeihe der Wirbeltiere hindurch begegnet. Genau genommen handelt es sich ursi^rünghch um zwei hinter- einander liegende, bläschenförmige Ausstüljiungen der betreffenden Hirn- region, eine hintere und eine vordere. Letztere kommt bei Cydo- st omen und bei Saurieren zu typischer Entwicklung und zeigt un- verkennbare Aehnlichkeit mit einem unpaaren Sehorgan, welches spe- ziell bei Sauriern im Bereich des sog. Foramen parietale, d. h. dicht unter dem Schädeldache getroffen wird und eventuell den von oben durch eine 2)igmentfreie Hautstelle einfallenden Lichtstrahlen zugänglich ist. Von diesem „Parietalorgan" mm linden sich beim Menschen keine Spuren mehr vor, wohl aber Sp B (^Tch ^ von jener zweiten, weiter hin- ten liegenden, bläschenförmigen Ausstülpung. Dieses Organ, die eigent- liche Zirbeldrüse (Glandula pinealis s. Epiphysis cere- bri) zeigt einen ungleich rudi- mentäreren Charakter als das Parietalorgan. Es erreicht beim Menschen die Schädeldecke nicht mehr, sondern wird, Avie bei allen Säugetieren, von den nach hinten sich ausdehnenden Hemisphären davon abgedrängt, von ihnen sozusagen über- wachsen, umgelegt und auf diese Weise aus einer anfänglich ober- flächhchen Lage nach der Tiefe verdrängt (Fig. 100.) Hier geht es nun starke gewebliche Ver- änderungen ein, deren weitere Schilderung aus den anatomi- schen Hand- und Lehrbüchern zu ersehen ist. Für jetzt mag es genügen, noch auf folgendes aufmerksam zu machen. Alles weist darauf hin, dass auch der Zirbeldrüse einst die Bedeu- tung eines Sinnesorganes zukam, welches nach Bau und Funk- tion mit dem Parietalorgan viel Aehnlichkeit oder gar völ- lige Uebereinstimmung zeigte. Aus diesem Grunde fasst man beide Organe am passendsten imter dem Xamen „Pinealapparaf- zu- sammen. Auf die viel diskutierte Frage nach der Urges

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