. Denkschriften der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Classe. tn>er Ontogenie und Phylogenie der Pflanzen. 245 Ein Stamiubaum, der nur fünf Generationen iimfasst, ist gleichsam ein Miuiaturbild des grossartigen, unendlich weit verzweigten Stammbaumes, den ein einzelner fruchtbarer Baum der Urzeit mit all' seiner. un/ählbaren Nachkoramenschaft bis auf den heutigen Tag darstellt. Aber die wesentlichen Momente, niini- lieh die Veiwandtschaftskalegoricn, Reihen, Anfangs- und Endglieder befolgen hier kein anderes Gesetz als jenes, welches unser obiges

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. Denkschriften der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Classe. tn>er Ontogenie und Phylogenie der Pflanzen. 245 Ein Stamiubaum, der nur fünf Generationen iimfasst, ist gleichsam ein Miuiaturbild des grossartigen, unendlich weit verzweigten Stammbaumes, den ein einzelner fruchtbarer Baum der Urzeit mit all' seiner. un/ählbaren Nachkoramenschaft bis auf den heutigen Tag darstellt. Aber die wesentlichen Momente, niini- lieh die Veiwandtschaftskalegoricn, Reihen, Anfangs- und Endglieder befolgen hier kein anderes Gesetz als jenes, welches unser obiges
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. Denkschriften der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Classe. tn>er Ontogenie und Phylogenie der Pflanzen. 245 Ein Stamiubaum, der nur fünf Generationen iimfasst, ist gleichsam ein Miuiaturbild des grossartigen, unendlich weit verzweigten Stammbaumes, den ein einzelner fruchtbarer Baum der Urzeit mit all' seiner. un/ählbaren Nachkoramenschaft bis auf den heutigen Tag darstellt. Aber die wesentlichen Momente, niini- lieh die Veiwandtschaftskalegoricn, Reihen, Anfangs- und Endglieder befolgen hier kein anderes Gesetz als jenes, welches unser obiges Schema veranschaulicht. Darum ist dieses, unter gewissen Voraussetzungen, auch für grosse Zeiträume anwendbar, bis zu einem gewissen Grade selbst für geologische Perioden. Hiezu brauchen wir blos an die Stelle einer Generation eine Generationsreihe, welche einer geologischen Periode entsprechen möge, zu setzen; alsdann bedeuten I, III, IV etc. eben so viele markirte Phasen in der Foiui- entwicklung des Baumes. Dieses vorausgesetzt, versinnlicht obiges Schema einen phylogenetischen Stammbaum. Die Individuen der Arten Q. sessiliflora, Q. pedunculata, Q. Priiiiis, Q. alba, Q. bifolor, Q. injertorin, {>. Hex, Q. coeclferu, Q. momjolica, Q. alieiia u.a. ähnliche bilden eine synchronistische Gruppe. In der durch drei geologische Zeitabschnitte sich hinziehenden Generationsreihe 5. .17. .40. .08 erblicken wir z. B. das Schema der Descendenz von Q. Laharpi, d. i. die unmittelbare Aufeinanderfolge aller Eichenindividuen, an denen das wesentliche Formelement, welches von Heer als „Q. Laharpi^' unterschieden worden ist, vorkommt und successive durch andere Formelemente nach und nach ersetzt wurde, vom ältesten Tertiär an bis zur Gegen- wart. In II, 5 tritt f. Laharpi in Verbindung auf mit f. niedäerranea; der Formcharakter dauert an durcli die ganze Tertiärzeit bis jetzt; dazu kommt als Subcarpalblatt die f. Lo/icJtifis bis zum Schluss des Miocän (III, 17); die Dnjmeja-Ym

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