. Das Mikroskop, Theorie und Anwendung desselben. Microscopes. Ebenunsr des GesichtsfckU 61 fleichniässige. Denkt man sich nämlich das Object ah in eine belie- puncten ausgehenden Strahlenbündel auch das Ocular, und rückwärts verlängert die Projectionsebene des virtuellen Bildes a'h', in gleichen Abständen. Eine gleichmässige Vergrösserung würde also offenbar voraussetzen, dass die abgelenkten Lichtbündel die Axe des Mikro- skops in dem nämlichen Puncte schneiden. Diese Voraussetzung trifft nun aber nicht zu, indem der Kreuzungspunct der peripherischen Strahlen der Ocvdarlinse stets näher zu l

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. Das Mikroskop, Theorie und Anwendung desselben. Microscopes. Ebenunsr des GesichtsfckU 61 fleichniässige. Denkt man sich nämlich das Object ah in eine belie- puncten ausgehenden Strahlenbündel auch das Ocular, und rückwärts verlängert die Projectionsebene des virtuellen Bildes a'h', in gleichen Abständen. Eine gleichmässige Vergrösserung würde also offenbar voraussetzen, dass die abgelenkten Lichtbündel die Axe des Mikro- skops in dem nämlichen Puncte schneiden. Diese Voraussetzung trifft nun aber nicht zu, indem der Kreuzungspunct der peripherischen Strahlen der Ocvdarlinse stets näher zu l
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. Das Mikroskop, Theorie und Anwendung desselben. Microscopes. Ebenunsr des GesichtsfckU 61 fleichniässige. Denkt man sich nämlich das Object ah in eine belie- puncten ausgehenden Strahlenbündel auch das Ocular, und rückwärts verlängert die Projectionsebene des virtuellen Bildes a'h', in gleichen Abständen. Eine gleichmässige Vergrösserung würde also offenbar voraussetzen, dass die abgelenkten Lichtbündel die Axe des Mikro- skops in dem nämlichen Puncte schneiden. Diese Voraussetzung trifft nun aber nicht zu, indem der Kreuzungspunct der peripherischen Strahlen der Ocvdarlinse stets näher zu liegen kommt, als der der mittleren. Dadurch wird aber das schliessliche virtuelle Bild noth- wendig mehr oder weniger verzerrt. Denn ist c" (Fig. 32) das^Bild des in der Axe liegenden Objectpunctcs c, j)" dasjenige eines belie- bigen Theilungspunctes }) , so müsste ein doppelt so weit abstehender Punct q bei gleichmässiger Vergrösserung auch im Bilde in'doppelter Entfer- nung, also in q", entworfen werden. In Wirklich- keit dreht sich nun aber das bilderzeugende Licht- bündel etwas stärker um seinen Einfallspunct r in der oberen Fläche der Ocularlinse, da es die Axe in etwas geringerer Entfernung schneidet. Der Punct q" fällt also, wie die punctirtc Linie diess andeutet, um eine gewisse Grösse weiter nach aussen ; folglich wird im virtuellen Bilde, das wir beobachten, C(/">2xc"/»" undy/'(/">c"/>". Das heisst aber nichts anderes, als dass die Ver- grösserung mit der Entfernung von der Axe zu- nimmt. Diese Zunahme beschränkt sich jedoch, wie leicht einzusehen, auf die radiale Rich- tung; die tangentiale wird bloss insofern betrof- fen , als mit der Verschiebung der Bildpuncte in radialer Richtung natürlicher Weise auch eine proportionale Veränderung ihrer Abstände verbunden ist. Gerade Linien im Object, welche (nöthigenfalls verlängert) sich im Mittel- punct des Gesichtsfeldes schneiden, müss

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