. Botanische Zeitung. Plants; Plants. 76 Ein besonderes Interesse unter diesen Vorkommnissen beanspruclien wohl die Krystall- zellen in dem lamellösen Gewebe der Blattstiele der Pontederiaceen. Obwobl diese Krystallzellen ihrer höchst eigenartigen Lage im Gewebe halber gewissermaasseu be- rühmt sind, wissen wir doch über ihren Bau und besonders über ihre Entwickelung nur wenig Näheres. Entdeckt wurden sie von Meyen (IV) in den Blattstielen von Pontederia conlata; anfänglich verkannte Meyen die wahre Natur der Krystalle und hielt sie für »fremdartige Zellen von krystallinischer Form«, welche in

. Botanische Zeitung. Plants; Plants. 76 Ein besonderes Interesse unter diesen Vorkommnissen beanspruclien wohl die Krystall- zellen in dem lamellösen Gewebe der Blattstiele der Pontederiaceen. Obwobl diese Krystallzellen ihrer höchst eigenartigen Lage im Gewebe halber gewissermaasseu be- rühmt sind, wissen wir doch über ihren Bau und besonders über ihre Entwickelung nur wenig Näheres. Entdeckt wurden sie von Meyen (IV) in den Blattstielen von Pontederia conlata; anfänglich verkannte Meyen die wahre Natur der Krystalle und hielt sie für »fremdartige Zellen von krystallinischer Form«, welche in Stock Photo
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. Botanische Zeitung. Plants; Plants. 76 Ein besonderes Interesse unter diesen Vorkommnissen beanspruclien wohl die Krystall- zellen in dem lamellösen Gewebe der Blattstiele der Pontederiaceen. Obwobl diese Krystallzellen ihrer höchst eigenartigen Lage im Gewebe halber gewissermaasseu be- rühmt sind, wissen wir doch über ihren Bau und besonders über ihre Entwickelung nur wenig Näheres. Entdeckt wurden sie von Meyen (IV) in den Blattstielen von Pontederia conlata; anfänglich verkannte Meyen die wahre Natur der Krystalle und hielt sie für »fremdartige Zellen von krystallinischer Form«, welche in den Interstitien des Diaphragmen- gewebes stecken und beiderseits in die Lufträume hineinragen. Später (V) erkannte er, dass es wirkliche Krystalle sind, welche aber »immer von einer Zelle umschlossen sind«; »werden sie sehr lang, so reisst meistens die Zelle und hier und da sieht man wohl die Spitzen der Krystalle hervorragen. Die Membran der um- schliessenden Zelle liegt aber dem Krystall so genau an, dass man dieselbe nur selten mit Leichtigkeit erkennen kann«. Wiesner (XI), welcher Eichhornia crassipes untersuchte, hebt besonders hervor, dass sowohl die Raphiden wie die prismatischen Einzelkrystalle senk- recht zu der Oberfläche der Lufträume orien- tirt sind. Ueber die letzteren giebt er an, dass sie in Parenchymzellen liegen, welche dickwan- diger als die benachbarten sind; sie scheinen dieselben nach zwei Seiten zu durchbrechen und frei in die benachbarten Lufträume hin- einzuragen. »Während des Wachsthums der Ki-ystalle wächst die Zell wand mit, und es erfolgt eine Ausstülpung derselben nach dem Innern. Reprocluction dei-Fig. Wiesner's (XII, S.56, Fig.37). »Vergr. A 200, B 300. Gewebestücke aus dem Blatt- stiel der Pontederia crassipes, h Krystalle von oxal- saurem Kalk, welche die Zellen, in denen sie liegen, zu durchbrechen scheinen. Bei // ist der Ueberzug der Krystalle durch die Zellhaut zu sehen, r Raphiden- bündel von oxalsaurem Kalk. Al