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. Biologisches Zentralblatt. Biology. 712 Goebe], Über sexuellen Dimorphismus bei Pflanzen. kein Anthocyan, welches dem weiblichen ßlütenstiel eine rote Fär- bung verleiht, Dass diese Differenz „zweckmäßig" ist, ist klar, hat doch der weibliche Blütenstiel der heranreifenden Frucht die nötigen Baumaterialen zuzuführen, während die männliche Blüte nur den Blütenstaub hervorbringt und dann abgeworfen wird. Offenbar sind auch hier, wie bei den oben erwähnten Fällen, für die Ausbildung der weiblichen Blüten größere Mengen von Baumaterialien not- wendig als für die männlichen, was sich dann au

. Biologisches Zentralblatt. Biology. 712 Goebe], Über sexuellen Dimorphismus bei Pflanzen. kein Anthocyan, welches dem weiblichen ßlütenstiel eine rote Fär- bung verleiht, Dass diese Differenz „zweckmäßig" ist, ist klar, hat doch der weibliche Blütenstiel der heranreifenden Frucht die nötigen Baumaterialen zuzuführen, während die männliche Blüte nur den Blütenstaub hervorbringt und dann abgeworfen wird. Offenbar sind auch hier, wie bei den oben erwähnten Fällen, für die Ausbildung der weiblichen Blüten größere Mengen von Baumaterialien not- wendig als für die männlichen, was sich dann au Stock Photo
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. Biologisches Zentralblatt. Biology. 712 Goebe], Über sexuellen Dimorphismus bei Pflanzen. kein Anthocyan, welches dem weiblichen ßlütenstiel eine rote Fär- bung verleiht, Dass diese Differenz „zweckmäßig" ist, ist klar, hat doch der weibliche Blütenstiel der heranreifenden Frucht die nötigen Baumaterialen zuzuführen, während die männliche Blüte nur den Blütenstaub hervorbringt und dann abgeworfen wird. Offenbar sind auch hier, wie bei den oben erwähnten Fällen, für die Ausbildung der weiblichen Blüten größere Mengen von Baumaterialien not- wendig als für die männlichen, was sich dann auch im Bau der Blütenstiele ausspricht ^^). Es erscheint wahrscheinlich, dass die weiblichen Blütenstiele in ihrem Bau dem der ursprünglichen Zwitterblüten näher stehen als die männlichen, die sich dann analog wie bei den oben besprochenen Umbelli- feren als eine „Minusvariante" betrachten ließen. Bei einigen Begonia-Arten^ die unten zu erwähnen sein werden {B. rhixocarpa [Fig. 23] und B. aüeuuata) ist eine Tren- nung der männlichen und weiblichen Blüten eingetreten. Die männlichen Blütenstände sind mehrblütig und lang- gestielt, die weiblichen einblütig, fast sitzend^*). Hier tritt das oben erwähnte Prinzip besonders deutlich hervor, dass mit der Bildung der weiblichen Blüte das weitere Wachstum der Inflorescenz- äste abgeschlossen ist^^). Ebenso ist klar, dass die Zahl der männ- lichen Blüten die der weiblichen erheblich übertrifft. Die männlichen Blütenstände sind nicht nur viel zahlreicher, sondern auch reichblütiger; ich zählte in ihnen bis zu l2 Blüten, oft sind diese aber weniger zahlreich. Beide Blütenstände stehen an den kriechenden Rhizomen, offenbar in derselben Stellung. Die männlichen stehen, wie die Achselsprosse vieler dorsiventraler Sprosse unterhalb der Mediane ihres Deckblattes; ob dies bei den weiblichen auch zutrifft, konnte nicht festgestellt werden, da ich die seltene Pflanze der Untersuchung nich