. Bibliotheca botanica. Plants. — 18 — '): rein gvnomonocisehen Individuen her. In Fig. 7 ist die Zwitterblüte von Brarhi/I. nereifolia (a) und ilir Uebergang in die weibliche Form dargestellt. Die Entwicklung der Einzelblüten erfolgt ganz in dersell)en AVeise wie bei den Species des vorigen Schema. Anders ver- lialten sich die Blütenköpfchen. Es lassen sich aber die (lyno- diöcisten, d. h. deren gyniicische Individuen, leicht von den gj'nomonöcischen ableiten. Wir brauclien uns nur vorzustellen, dass in einem Zwitterköpfchen die Verweiblicliung nicht nur die Randblüten ergreift (Cxynomonöcie

- Image ID: RHTHMH
. Bibliotheca botanica. Plants. — 18 — '): rein gvnomonocisehen Individuen her. In Fig. 7 ist die Zwitterblüte von Brarhi/I. nereifolia (a) und ilir Uebergang in die weibliche Form dargestellt. Die Entwicklung der Einzelblüten erfolgt ganz in dersell)en AVeise wie bei den Species des vorigen Schema. Anders ver- lialten sich die Blütenköpfchen. Es lassen sich aber die (lyno- diöcisten, d. h. deren gyniicische Individuen, leicht von den gj'nomonöcischen ableiten. Wir brauclien uns nur vorzustellen, dass in einem Zwitterköpfchen die Verweiblicliung nicht nur die Randblüten ergreift (Cxynomonöcie
Library Book Collection / Alamy Stock Photo
Image ID: RHTHMH
. Bibliotheca botanica. Plants. — 18 — '):\ rein gvnomonocisehen Individuen her. In Fig. 7 ist die Zwitterblüte von Brarhi/I. nereifolia (a) und ilir Uebergang in die weibliche Form dargestellt. Die Entwicklung der Einzelblüten erfolgt ganz in dersell)en AVeise wie bei den Species des vorigen Schema. Anders ver- lialten sich die Blütenköpfchen. Es lassen sich aber die (lyno- diöcisten, d. h. deren gyniicische Individuen, leicht von den gj'nomonöcischen ableiten. Wir brauclien uns nur vorzustellen, dass in einem Zwitterköpfchen die Verweiblicliung nicht nur die Randblüten ergreift (Cxynomonöcie), sondern auch sämtliche centralen Blüten, und die Gynöcie ist erreicht. Sind ausserdem noch hermaphrodite Exemplare erhalten, so ist die Species gynodiöcisch. Es i.st nun nicht gesagt, dass jede Species nur eine Geschlechterverteilung l)esitzt. Im Gegenteil, es ist sehr wohl möglich, dass eine xind dieselbe Species sich ßentham gynomonöcisch, Hoff mann diöci.sch und mir gynodiöciscli zeigte; denn diese Geschlechterverteiluugen stehen miteinander in engem Zusammenhang. Die Entwicklungsreihe ist folgende: Gynomonöcie >- Gynöcie Andromonöcie >- Andröcie.. Hermaphroditismn.'- Treten Gynöcie und Andröcie allein bei einer Species auf (Brachyl. eUipliaiJ, so ist sie diöci.sch. Andromonöcie und Gynöcie bilden eine unvollständige Diöcie (Brachyl. disrolorj. Hermaphroditismus und Gynöcie = Gynodiöcie (Brachyl. deniata) etc. Es sind natürlich auch andere Combinationen möglich und auch vorhanden. Von den zwei ül)rigen zu dieser Gruppe gehörigen (lattungen habe ich noch Tarchonanthus untersucht. Tarch. cumphoratns fand ich unvollständig diöcisch (Andromonöcie und Gynöcie). (Siehe Schema VIII.) Brachylaena nereifolia '25/1. Schema V A. Entwicklung der Einzelblüten. Schema V B. Entnii'klunt;' der Blütenköpfclien.. Please note that these images are extracted from scanned page images that may have been digitally enhanced for readability - co
Save to lightbox