. Beschalte weichthiere Deutsch-Ost-Afrikas. Mollusks. 84 E. \'ON Marxens. b) Mit weissem Columellarrand. Achatina panthera (PYt.), Pfeiffer, Mon. Helle. II, p. 252, und in der neuen Ausgabe von Chemnitz, Bulimus, S. 327, Taf. 28, Fig. i. Sansibar, Stuhlmann 2 Mxeniplare, das grösste 125 mm lang, 61 breit, Mündung 6^ lang. Aus Bagamoyo erhielt ich durch Stabsarzt Steudel zwei Exemplare, das grössere iio mm lang, 54 breit, die Mündung 56 mm; es ist fragüch, ob die- selben ganz erwachsen seien oder vielleicht bei weiterem Wachsthum noch einen rothen Mündungsrand bekommen hätten. Ein verbleichtes

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. Beschalte weichthiere Deutsch-Ost-Afrikas. Mollusks. 84 E. \'ON Marxens. b) Mit weissem Columellarrand. Achatina panthera (PYt.), Pfeiffer, Mon. Helle. II, p. 252, und in der neuen Ausgabe von Chemnitz, Bulimus, S. 327, Taf. 28, Fig. i. Sansibar, Stuhlmann 2 Mxeniplare, das grösste 125 mm lang, 61 breit, Mündung 6^ lang. Aus Bagamoyo erhielt ich durch Stabsarzt Steudel zwei Exemplare, das grössere iio mm lang, 54 breit, die Mündung 56 mm; es ist fragüch, ob die- selben ganz erwachsen seien oder vielleicht bei weiterem Wachsthum noch einen rothen Mündungsrand bekommen hätten. Ein verbleichtes
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. Beschalte weichthiere Deutsch-Ost-Afrikas. Mollusks. 84 E. \'ON Marxens. b) Mit weissem Columellarrand. Achatina panthera (PYt.), Pfeiffer, Mon. Helle. II, p. 252, und in der neuen Ausgabe von Chemnitz, Bulimus, S. 327, Taf. 28, Fig. i. Sansibar, Stuhlmann 2 Mxeniplare, das grösste 125 mm lang, 61 breit, Mündung 6^ lang. Aus Bagamoyo erhielt ich durch Stabsarzt Steudel zwei Exemplare, das grössere iio mm lang, 54 breit, die Mündung 56 mm; es ist fragüch, ob die- selben ganz erwachsen seien oder vielleicht bei weiterem Wachsthum noch einen rothen Mündungsrand bekommen hätten. Ein verbleichtes, wahrscheinlich auch hierher gehöriges Stück von der Marangu-Statlon am KUlma-Xdjaro durch Dr. Lent. Als Typus für Ach. panthera mu.ss die von Ferussac selbst noch veröffentlichte Abbildung Taf 126 gelten, und diese zeigt deutlich eine röthliche wenn auch blasse Färbung des Mündungsrandes. Pfeiffer unterscheidet dagegen im 2. Band seines Werkes eine wel.ssmündlge panthera unsicherer Herkunft und eine rothmündige lamarckiana von Madagascar und behalt beide in den folgenden Bänden bei, sie sogar In verschiedene Paragraphen einordnend, panthera als »anfr. ult. splra breviore«, lamarckiana als >anfr. ult. spiram superantes«; auf Ferus.sac's Abbildung Ist aber .schon die Mündung länger als die Hälfte der ganzen Schalenlängc, die ganze letzte Win- dung also noch mehr als die übrigen zusammen. Der Artname panthera« ist sehr wenig passend, da die Zeich- nung dieser Art wohl etwa mit derjenigen des Tigers, aber nicht des Panthers verglichen werden kann. Var. neumanni n. Ein sehreigenthumliches Stück, bei Jambiani auf der Insel .Sansibar von O. Neumann mit Ach. reticulata gefunden, zeigt im Allgemeinen die Charaktere von Ach. pantliera, aber die Mündung ist rein weiss und auffallend \erdickt, derAussen- rand fast ein wenig nach aussen gebogen und nach innen mit einer lippenartigen, etwas unebenen, doch nicht scharf abgegrenzten Ver- dickung, der Columellar