Archive image from page 506 of Der baum (1860). Der baum derbaum00scha Year: 1860 Slaiihbciilcllriigcr. 245 der Staubblätter getrennt erscheinen. Wie die Gestalt der Blätter überhaupt, so ist endlich auch die Gestalt der Staubblätter sehr verschieden; der Staub- verbunden abfallen. Die Formen der Staubfäden werden für die beschrei- bende Botanik wichtig. Wir kommen jetzt zum Kreis der Fruchtblätter (Carpella), welche den Blattfruchtknoten (Pistillum) bilden. Das Pistill kann nun aus einem Fruchtblatt, es kann aber auch ebensowohl aus mehreren entstehen. Aus einem Blatte bildet sich dasselbe b

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Archive image from page 506 of Der baum (1860). Der baum derbaum00scha Year: 1860 Slaiihbciilcllriigcr. 245 der Staubblätter getrennt erscheinen. Wie die Gestalt der Blätter überhaupt, so ist endlich auch die Gestalt der Staubblätter sehr verschieden; der Staub- verbunden abfallen. Die Formen der Staubfäden werden für die beschrei- bende Botanik wichtig. Wir kommen jetzt zum Kreis der Fruchtblätter (Carpella), welche den Blattfruchtknoten (Pistillum) bilden. Das Pistill kann nun aus einem Fruchtblatt, es kann aber auch ebensowohl aus mehreren entstehen. Aus einem Blatte bildet sich dasselbe b
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Archive image from page 506 of Der baum (1860). Der baum derbaum00scha Year: 1860 Slaiihbciilcllriigcr. 245 der Staubblätter getrennt erscheinen. Wie die Gestalt der Blätter überhaupt, so ist endlich auch die Gestalt der Staubblätter sehr verschieden; der Staub- verbunden abfallen. Die Formen der Staubfäden werden für die beschrei- bende Botanik wichtig. Wir kommen jetzt zum Kreis der Fruchtblätter (Carpella), welche den Blattfruchtknoten (Pistillum) bilden. Das Pistill kann nun aus einem Fruchtblatt, es kann aber auch ebensowohl aus mehreren entstehen. Aus einem Blatte bildet sich dasselbe bei der Kirsche und der Mandel Fig. 156. Persea indica, i Querschnitt durch die junge Blüthenknospe; a und h Blätter der beiden ersten dreigliederigen alternirenden Blattkreise; c und d Antheren, welche entweder zwei dreigliederigen Blattkreisen oder, was mir wahrscheinlicher erscheint, einem sechsgliederigen Blattkreise angehören, weil zwischen ihnen ein sechsgliederiger Kreis nicht zur Ausbildung gekommener Staubblätter (e) erscheint; f eine Anthere des inneren dreigliederigen Kreises, zwischen welcher drei unausgebildele Staubblätter {g) auftreten; h der Staubweg. Die Antheren c und d springen nach Innen, die Anthere f dagegen nach Aufsen auf, die Lage der unausgebildeten Staubblätter (Nebenstaubfäden) entspricht den letzteren, ii Zwei Staubblätter des inneren Kreises mit den Nebenslaubfäden des äufseren; x eine der unteren; y eine der oberen Klappen der Anthere. iii Ein Längs- schnitt durch das Staubblatt, (i und ii 15 mal, iii 40 mal vergröfsert.) Fig. 157. Die 5 Antheren der Alternanlhera diffusa, deren Träger nur im oberen Theil getrennt sind, ausgebreitet. Die Staubbeutel sind zweifächerig. (25 mal vergröfsert.) Fig. 156. Fig. 157.