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Archive image from page 40 of Die Zelle und die Gewebe Die Zelle und die Gewebe. Grundzüge der Allgemeinen Anatomie und Physiologie diezelleunddiege01hert Year: 1893-1898 Artgleiche, symbiontische, parasitäre Zellvereinigung. 27 In solcher Genosseiiscluift leben zwei Zellarten mit ganz entgegen- gesetzten Eigenschaften, mit einem grnudverschiedenen Stoffwechsel zusammen, Zellen, die wie die grünen PÜanzenzellen Kohlensäure zersetzen und Kohlenhydrate etc. bilden können, und Zellen, welchen gerade dieses Vermögen fehlt, und die nur von schon gebildeter orga- nischer Substanz leben können. Abe

Archive image from page 40 of Die Zelle und die Gewebe Die Zelle und die Gewebe. Grundzüge der Allgemeinen Anatomie und Physiologie  diezelleunddiege01hert Year: 1893-1898  Artgleiche, symbiontische, parasitäre Zellvereinigung. 27 In solcher Genosseiiscluift leben zwei Zellarten mit ganz entgegen- gesetzten Eigenschaften, mit einem grnudverschiedenen Stoffwechsel zusammen, Zellen, die wie die grünen PÜanzenzellen Kohlensäure zersetzen und Kohlenhydrate etc. bilden können, und Zellen, welchen gerade dieses Vermögen fehlt, und die nur von schon gebildeter orga- nischer Substanz leben können. Abe Stock Photo
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Archive image from page 40 of Die Zelle und die Gewebe Die Zelle und die Gewebe. Grundzüge der Allgemeinen Anatomie und Physiologie diezelleunddiege01hert Year: 1893-1898 Artgleiche, symbiontische, parasitäre Zellvereinigung. 27 In solcher Genosseiiscluift leben zwei Zellarten mit ganz entgegen- gesetzten Eigenschaften, mit einem grnudverschiedenen Stoffwechsel zusammen, Zellen, die wie die grünen PÜanzenzellen Kohlensäure zersetzen und Kohlenhydrate etc. bilden können, und Zellen, welchen gerade dieses Vermögen fehlt, und die nur von schon gebildeter orga- nischer Substanz leben können. Aber gerade aus diesem Gegensatz ziehen die beiden Organismenarten in dem merkwürdigen Doppel- wesen, das wir Flechte nennen, besondere Vortheile, durch welche sie sich in ihrem Gedeihen gegenseitig fördern. In Folge des hohen Anpassungsgrades der Pilz- und Algenzellen an einander und der damit Hand in Hand gehenden specitischen Formbildung des durch sie gemeinsam erzeugten Aggregates erscheint jede Flechte in hohem Maasse als ein einheitlicher Organismus, der Fig. 13. stark vergrösserter Durchschnitt durch ein Stück Flechte. Nach Stahl. Die Flechte setzt sich zusammen 1) aus den Pilzfäden (P), die, sich in allen Richtungen durchkreuzend, ein dichtes Geflecht bilden, und 2) aus den Algen- zellen (J), die, grün gefärbt und wie Stücke einer Perlschnur aneinander gereiht, im Pilzgeflecht liegen. sich von einem artgleichen Aggregat kaum unterscheiden lässt. In einem Punkt aber tritt in völler Klarheit die Natur des Doppelwesens zu Tage, nämlich in der Art ihrer Fortpflanzung. Eine Pilzzelle besitzt niemals die Fähigkeit, eine Algenzelle, und diese ebenso wenig die Fähigkeit, eine Pilzzelle hervorzubringen. Die eine Zellenart kann auf die andere ihre Eigenschaften nicht übertragen. Soll ein neuer Flechtenorganismus daher gebildet werden, so ist dies nur in der Weise möglich, dass der Pilzkörper (P) und der Algenkörper (Ä) ihre eigenen Fortpflanzungszellen l

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