Archive image from page 312 of Der Ornithologische Beobachter (1902). Der Ornithologische Beobachter derornithologisc01alas Year: 1902 rseft 30. 35. September I903. Jahrgang I. -W' ,.„/ 0er 1, (!)riiitl)ologi8d]e ßeobaQlter. I; Woctienschrift für Yogelliebhaber und Vogelschutz. Herausgegeben von C. DAUT in Bern (Schweiz). // 00 Erscheint jeden Donnerstag. {Xadiilnick nur mit QucUciianyahc timl EbnciUKjiUHj ilei' Aulorm ycslaUet.) Aus dem Tierleben in den Bergen. Eine Ferieu-Erinnermig von C. Daut. (Fortsetzung.) Icli will mich im Folgenden nicht aufhalten mit der Schilderung der idyllische

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Archive image from page 312 of Der Ornithologische Beobachter (1902). Der Ornithologische Beobachter derornithologisc01alas Year: 1902 rseft 30. 35. September I903. Jahrgang I. -W' ,.„/ 0er 1, (!)riiitl)ologi8d]e ßeobaQlter. I; Woctienschrift für Yogelliebhaber und Vogelschutz. Herausgegeben von C. DAUT in Bern (Schweiz). // 00 Erscheint jeden Donnerstag. {Xadiilnick nur mit QucUciianyahc timl EbnciUKjiUHj ilei' Aulorm ycslaUet.) Aus dem Tierleben in den Bergen. Eine Ferieu-Erinnermig von C. Daut. (Fortsetzung.) Icli will mich im Folgenden nicht aufhalten mit der Schilderung der idyllische
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Archive image from page 312 of Der Ornithologische Beobachter (1902). Der Ornithologische Beobachter derornithologisc01alas Year: 1902 rseft 30. 35. September I903. Jahrgang I. -W' ,.„/ 0er 1, (!)riiitl)ologi8d]e ßeobaQlter. I; Woctienschrift für Yogelliebhaber und Vogelschutz. Herausgegeben von C. DAUT in Bern (Schweiz). // 00 Erscheint jeden Donnerstag. {Xadiilnick nur mit QucUciianyahc timl EbnciUKjiUHj ilei' Aulorm ycslaUet.) Aus dem Tierleben in den Bergen. Eine Ferieu-Erinnermig von C. Daut. (Fortsetzung.) Icli will mich im Folgenden nicht aufhalten mit der Schilderung der idyllischen Gebirgs- landschaft, der die Gegend ringsumschliessenden Berge und Höhenzüge, der dunkeln Tannen und der grünen, mit Felsblöcken besäten Abhänge und Weiden, auf denen ungezählte Rinder- herden unter melodischem Geläute, duftige, würzige Alpenkräuter suchend, Tag und Nacht uniherstreifen und muntere Ziegen herumklettern. Ich will mich nicht ergehen in dichterischen Ergüssen über die rieselnden Bächleiu und den in majestätischer Ruhe daliegenden Bergsee, dessen grüner Spiegel und von hohen Tannen gehütete Ufer uns die Erinnerung wach rufen an die frohen Tage der Jugendzeit, wo wir mit Sjaannung der wunderbaren Märchen lauschten vom Knabe mit dem goldenen Haar und der schönen Wasserfee, uns sehnend nach einem solchen. Wunderlande! — Den ersten Tag verbrachte ich herumstreichend und an schattigen Plätzchen sitzend, in düstere Gedanken versunken, grübelnd und ergründend an der Erfindung eines Ap])arates zur Komprimierung der herrlichen Alpenluft, in der Hoffnung, dieselbe nach meiner Rückkehr in die dicke Atmos[)häre der Stadt am nebolerzougenden Aarostrand in klingende Münze Timwandehi zu jnnen als Ersatz für die hoch oben in den Berten zurück- gelassenen Goldfüchse! — Der nächste Tag war ein Sonntag wie er im Liede steht: „ . . . so hell und klar, ein selten schöner Tag im Jahr . . .' Hier oben rufen keine Kirchenglocken, keine Pforte des