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Archive image from page 31 of Die Gartenkunst (1899). Die Gartenkunst diegartenkunst11deut Year: 1899 18 DIE GARTENKUNST. XI, 1 verschiedene Mitteilungen. Friedhofskunst. Der Grundgedanke, welcher der Tätig- keit des Gartenliünstlers auf dem Friedhof innewohnt und der in den landschaftlichen Friedhöfen einen schon recht vollkom- menen Ausdruck gefunden hat, läfst sich kurz folgcndermaf3en im Worte kleiden: Die unvermeidliche, technische und geschäftliche Seite des Friedhofbetriebes soll doch beherrscht sein von dem Streben, die äußere Erscheinung der Dinge auf dem Friedhofe mit der Gefühlswe

Archive image from page 31 of Die Gartenkunst (1899). Die Gartenkunst  diegartenkunst11deut Year: 1899  18 DIE GARTENKUNST. XI, 1 verschiedene Mitteilungen. Friedhofskunst. Der Grundgedanke, welcher der Tätig- keit des Gartenliünstlers auf dem Friedhof innewohnt und der in den landschaftlichen Friedhöfen einen schon recht vollkom- menen Ausdruck gefunden hat, läfst sich kurz folgcndermaf3en im Worte kleiden: Die unvermeidliche, technische und geschäftliche Seite des Friedhofbetriebes soll doch beherrscht sein von dem Streben, die äußere Erscheinung der Dinge auf dem Friedhofe mit der Gefühlswe Stock Photo
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Actep Burstov / Alamy Stock Photo

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Archive image from page 31 of Die Gartenkunst (1899). Die Gartenkunst diegartenkunst11deut Year: 1899 18 DIE GARTENKUNST. XI, 1 verschiedene Mitteilungen. Friedhofskunst. Der Grundgedanke, welcher der Tätig- keit des Gartenliünstlers auf dem Friedhof innewohnt und der in den landschaftlichen Friedhöfen einen schon recht vollkom- menen Ausdruck gefunden hat, läfst sich kurz folgcndermaf3en im Worte kleiden: Die unvermeidliche, technische und geschäftliche Seite des Friedhofbetriebes soll doch beherrscht sein von dem Streben, die äußere Erscheinung der Dinge auf dem Friedhofe mit der Gefühlswelt derer, die die bittere Not- wendigkeit oder der Wunsch nach ruhe- vollem Rasten und Er- holen hier herführt, in Einklang zu setzen. Darum also das Um- kleiden aller techni- schen Erfordernisse mit dem herrlichen Werkstoff der Natur, den Schätzen der Pflanzenwelt, darum das bevvusste Herein- führen der Kunst, die- ser frohen Trösterin, die uns das Leben lieb und wert und wohlauch lebenswert macht. Diesem Grundge- danken dient unsere Kunstübung, ihm die- nen gleicherweise alle Bestrebungen, die ver- nünftige Architektur oder zweckvoll schöne Grabmalkunst in den Friedhof einführen oder richtiger gesagt sie wieder zu erneu- tem Leben ervifecken wollen. Diese Gleich- heit des Zieles, auf die sich so die ver- schiedenartige Tätig- keit richtet, möge es rechtfertigen, dafs ich an dieser Stelle auf- merksam mache auf die Tätigkeit der Wies- badener Gesellschaft für bildende Kunst und insbesondere auf das von diesem eingetragenen Vei ein zur Verbreitung künst- lerischer Kultur herausgegebene Flugblatt: Winke für die Beschaffung eines Grabdenkmals. Der sich :i:it Friedhofsanlagen befassende Gartenkünst- ler wird oft in der Lage sein, seinen Einflufj einsetzen zu können zugunsten guter Grabmalkunst, die doch auch seinem Werke nur zu erhöhter Bedeutung verhilft, und darum möchte ich nicht unterlassen, auf das hinzuweisen, was die Gesellschaft auf diesem Gebiete