Archive image from page 15 of Die Gartenkunst (1899). Die Gartenkunst diegartenkunst12deut Year: 1899 DIE GARTENKUNST. XII, 1 M. Yasuda: Lageplan des Teehausgartens auf der I. L. A. (Die Zahlen geben die Standorte zu den photographisclien Einzelheiten von Minori Yasuda, einem jungen Japaner, der zur Zeit in München dem Studium der Malerei obliegt, entworfen wurde. Yasuda leitete auch die ganze Ausführung, wobei ihn die Firma Henkel in Darmstadt durch Lieferung des Materialcs unterstützte.) ) Bei der Beurteilung des Gartens muls berücksichtigt werden, daß die Verhandlungen über die Ausführ

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Archive image from page 15 of Die Gartenkunst (1899). Die Gartenkunst diegartenkunst12deut Year: 1899 DIE GARTENKUNST. XII, 1 M. Yasuda: Lageplan des Teehausgartens auf der I. L. A. (Die Zahlen geben die Standorte zu den photographisclien Einzelheiten von Minori Yasuda, einem jungen Japaner, der zur Zeit in München dem Studium der Malerei obliegt, entworfen wurde. Yasuda leitete auch die ganze Ausführung, wobei ihn die Firma Henkel in Darmstadt durch Lieferung des Materialcs unterstützte.) ) Bei der Beurteilung des Gartens muls berücksichtigt werden, daß die Verhandlungen über die Ausführ
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Archive image from page 15 of Die Gartenkunst (1899). Die Gartenkunst diegartenkunst12deut Year: 1899 DIE GARTENKUNST. XII, 1 M. Yasuda: Lageplan des Teehausgartens auf der I. L. A. (Die Zahlen geben die Standorte zu den photographisclien Einzelheiten von Minori Yasuda, einem jungen Japaner, der zur Zeit in München dem Studium der Malerei obliegt, entworfen wurde. Yasuda leitete auch die ganze Ausführung, wobei ihn die Firma Henkel in Darmstadt durch Lieferung des Materialcs unterstützte.) ) Bei der Beurteilung des Gartens muls berücksichtigt werden, daß die Verhandlungen über die Ausführung zwischen der Ausstellungsleitung, Herrn Minori Yasuda und der Firma Henkel am 17. Mai 1909 eingeleitet und am i. Juni abge- schlossen wurden. Erst nach diesem Termine, also sozu- sagen Mitte Sommer, konnten die Erdarbeiten, Bauten, Teich- anlagen, Pflanzungen etc. in Angriff genommen werden. Auf dem Gelände ist absolut nichts vorhanden gewesen. Der Garten war am Eröffnungstage der Ausstellung — 10. Juli — fertig. Es ist also eine recht beachtenswerte gartentech- nische Leistung vollführt worden. Wenn von gewisser Seite die künstlerische Leistung des Herrn Yasuda als minderwertig kritisiert worden ist und zur Bekräftigung des abfälligen Urteils Ansichten aus einem japanischen Privatpark vorgeführt werden, so ist solcher un- sachlichen Kritik entgegen zu halten, daß es sich bei dem Garten auf der IIa eben um einen japanischen Teehausgarten gehandelt hat, nicht um den Privatgarten eines japanischen Großen. Das ist doch wohl zweierlei. Herr Yasuda, der Schöpfer des Gartens, gilt in seiner Heimat als ein ernst zu nehmender Künstler. Das wird am besten durch die Tatsache bewiesen, daß er von seiner Re- gierung zu einem zehnjährigen Studium nach Europa gesandt worden ist. Es ist ja durchaus nichts neues, daß man auf Ausstellungen sog. japa- nische Gärten anzulegen versucht. Meines Wissens hat jedoch in Frank- furt zum ersten lale in Deutschland ein japani

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