Archive image from page 137 of Der Boden und die landwirthschaftlichen. Der Boden und die landwirthschaftlichen Verhältnisse des Preussischen Staates. derbodenunddiela06meituoft Year: 1868 116 Dentsclie Kolonisation und Grosswirthscliaft im slawischen Osten. brück (Lebus I, 201) eine Urkunde über Suscoviz (Tschauchwitz bei Ottmachau) von 1306 mit, nach welcher dort der Bischof von Breslau drei seiner Dienstmannon 4 Hufen nicht nach deutschem Recht, sondern jure militari überlassen hat. Für diese entschädigt er sie anderweit, weil er das Dorf einem Scholzen zur Ansetzung jure teutonico Ã

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Archive image from page 137 of Der Boden und die landwirthschaftlichen. Der Boden und die landwirthschaftlichen Verhältnisse des Preussischen Staates. derbodenunddiela06meituoft Year: 1868 116 Dentsclie Kolonisation und Grosswirthscliaft im slawischen Osten. brück (Lebus I, 201) eine Urkunde über Suscoviz (Tschauchwitz bei Ottmachau) von 1306 mit, nach welcher dort der Bischof von Breslau drei seiner Dienstmannon 4 Hufen nicht nach deutschem Recht, sondern jure militari überlassen hat. Für diese entschädigt er sie anderweit, weil er das Dorf einem Scholzen zur Ansetzung jure teutonico Ã
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Archive image from page 137 of Der Boden und die landwirthschaftlichen. Der Boden und die landwirthschaftlichen Verhältnisse des Preussischen Staates. derbodenunddiela06meituoft Year: 1868 116 Dentsclie Kolonisation und Grosswirthscliaft im slawischen Osten. brück (Lebus I, 201) eine Urkunde über Suscoviz (Tschauchwitz bei Ottmachau) von 1306 mit, nach welcher dort der Bischof von Breslau drei seiner Dienstmannon 4 Hufen nicht nach deutschem Recht, sondern jure militari überlassen hat. Für diese entschädigt er sie anderweit, weil er das Dorf einem Scholzen zur Ansetzung jure teutonico übergiebt. ) Ein anderes Beispiel aus ähnlichen Verhältnissen zeigt eine Ermländische Urkunde von 1361 über ein kultivirtes Gut von 3 Hufen zu Tolluigk bei Heilsberg, welches in die Eintheilung der neu zu kolonisirenden 51 Hufen eingeworfen wird.'-') Tollnigk (oder Saladyn) liegt, wie die Karte zeigt. TOLLNIGK Kr Heilsberg â :::i:y :im0i/l iri- _ ') N. Heinricus Episc. Wratisl. prospicimus, (juod de Suscoviz villa nostra epis- copali XVIII mansos in univei-so continente . . ., predictam villam (ideli nostro Magistro Herin. Sartori ad locandum jure teutonico vendidimus, . . . tarnen quia Petr., Thesd. et Job. fratres >'agawka in jani dicta villa quatuor mausos non locatos jure teutonico, sed jure militari secnndnm terrc nostre consuetudinem obtinebant, Nos eisdem fratribus alios IV man.'<os eqnc boncs in alia nostra villa as.signantes i])sos IV mansos prefato Herraano sicut cctcro» vendidimus et a,ssignavimus teutonico jure locandos. Tschauschwitz, Kr. Grottkau, war bi.schiiflicbe» Gut mit einer sog. rittcrmässigen Scholtisei und lag in Gewannen. ) Das Privileg von 1361 sagt: Fr. Heinricus olini Advocatus Ecclcsiac iWanniensis) pro locacione ville nomine Saladyn a.ssignavit jure Culmensi LI mansos, quoruni niansorum III de agris, exutirpatis et cultis per Arwideten, contulit eidem Arwideten et suis posteris perjjetue possidendos. . .