Archive image from page 101 of Die Gartenkunst (1899). Die Gartenkunst diegartenkunst12deut Year: 1899 58 DIE GARTENKUNST. XII, 4 Gärten, dem größten, prächtigsten und — letzten monumentalen Werke der Florentiner Gartenkunst. Ob- wohl Vasari sie nur flüchtig erwähnt, waren sie zu ihrer Zeit sicher eine unerhört große Aufgabe. Der gewaltige, königliche Palazzo Pitti, die Residenz der Herzöge, sollte einen Garten erhalten, der seiner würdig war. Leider sind die Künstler diesem Auftrag nicht ge- wachsen gewesen, waren sich wahrscheinlich auch seiner Bedeutung nicht bewußt. Florenz hatte seinen

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Archive image from page 101 of Die Gartenkunst (1899). Die Gartenkunst diegartenkunst12deut Year: 1899 58 DIE GARTENKUNST. XII, 4 Gärten, dem größten, prächtigsten und — letzten monumentalen Werke der Florentiner Gartenkunst. Ob- wohl Vasari sie nur flüchtig erwähnt, waren sie zu ihrer Zeit sicher eine unerhört große Aufgabe. Der gewaltige, königliche Palazzo Pitti, die Residenz der Herzöge, sollte einen Garten erhalten, der seiner würdig war. Leider sind die Künstler diesem Auftrag nicht ge- wachsen gewesen, waren sich wahrscheinlich auch seiner Bedeutung nicht bewußt. Florenz hatte seinen
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Archive image from page 101 of Die Gartenkunst (1899). Die Gartenkunst diegartenkunst12deut Year: 1899 58 DIE GARTENKUNST. XII, 4 Gärten, dem größten, prächtigsten und — letzten monumentalen Werke der Florentiner Gartenkunst. Ob- wohl Vasari sie nur flüchtig erwähnt, waren sie zu ihrer Zeit sicher eine unerhört große Aufgabe. Der gewaltige, königliche Palazzo Pitti, die Residenz der Herzöge, sollte einen Garten erhalten, der seiner würdig war. Leider sind die Künstler diesem Auftrag nicht ge- wachsen gewesen, waren sich wahrscheinlich auch seiner Bedeutung nicht bewußt. Florenz hatte seinen wirk- lichen Höhepunkt hinter sich, die Gartenkunst den ihren noch nicht erreicht, noch nicht geahnt. Eine archi- tektonische Einheit zu schaffen, deren machtvollerHöhc- punkt der Palazzo gewesen wäre, war freilich ausge- schlossen. Denn dieser, schon hundert Jahre vorher be- gonnen (1450, die Bobobi-Gärten I549J, liegt tiefer und schneidet mit seiner Hofseite schon zu tief in den Berghang ein. Der Garten erstreckt sich über einen flächlichkeiten, das Zeichen des beginnenden Nieder- gangs. Der Prospekt der Hauptachse wird von der Brüstung des sie überquerenden Fahrweges schräg über- schnitten, das Amphitheater liegt nicht eben, wie es eigentlich sein müßte und allenfalls aus dem obersten Stock des Palastes gesehen, den Anschein hat, sondern steigt in einem Winkel von 3—4' in der Diagonale (d. h. schräg seitwärts) bergan. Das sind sehr empfindliche Störungen. In den Werken der Architektur sind alle undeutlichen Abweichungen von der Senkrechten oder Wagrechten unleidlich. Und in der Architektur gibt es kein Schlampen. Mit unerbittlicherStrenge verlangt .sie Er- füllung ihrer fundamentalen Forderungen. Noch andere Schwächen sind da. So muß man bei der großen Cypressenallee in der Höhe, wo die Verbindung mit der Hauptachse sein sollte, jeden Abschluß vermissen. Sie läuft geradewegs in die Luft hinein. Durch alle Wettbewerb Friedliof Bremen-

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