. An die Zürcherische Jugend. — 55 Oberer weisser Jura. Kimmeridgegruppe. 6. l^etrAsvhtvUten (Unteres Kimniericlgien). Der Gesteins- und Fauna-üebergang von den Wangenerschichtin in die neue Zone ist ein successiver, weit weniger scharf als zwischen den bis aiihin be- trachteten Stnfen. Die (»bersten Bänke der Wangenerschicbten färben sich nach nnd narli gel))lich, dann bräunlich, wobei sie mit der intensiveren Färbung gleich- zeitig an Härte zunehmen; endlich erscheinen dünnere plattenartige Bänke und damit beginnt die Zone der Letzischicliten. Das Gestein erscheint nun stark gebräunt, ist kl

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. An die Zürcherische Jugend. — 55 Oberer weisser Jura. Kimmeridgegruppe. 6. l^etrAsvhtvUten (Unteres Kimniericlgien). Der Gesteins- und Fauna-üebergang von den Wangenerschichtin in die neue Zone ist ein successiver, weit weniger scharf als zwischen den bis aiihin be- trachteten Stnfen. Die (»bersten Bänke der Wangenerschicbten färben sich nach nnd narli gel))lich, dann bräunlich, wobei sie mit der intensiveren Färbung gleich- zeitig an Härte zunehmen; endlich erscheinen dünnere plattenartige Bänke und damit beginnt die Zone der Letzischicliten. Das Gestein erscheint nun stark gebräunt, ist kl
Paul Fearn / Alamy Stock Photo
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. An die Zürcherische Jugend. — 55 Oberer weisser Jura. Kimmeridgegruppe. 6. l^etrAsvhtvUten (Unteres Kimniericlgien). Der Gesteins- und Fauna-üebergang von den Wangenerschichtin in die neue Zone ist ein successiver, weit weniger scharf als zwischen den bis aiihin be- trachteten Stnfen. Die (»bersten Bänke der Wangenerschicbten färben sich nach nnd narli gel))lich, dann bräunlich, wobei sie mit der intensiveren Färbung gleich- zeitig an Härte zunehmen; endlich erscheinen dünnere plattenartige Bänke und damit beginnt die Zone der Letzischicliten. Das Gestein erscheint nun stark gebräunt, ist klingend liart, dicht, ohne Korn, an scharfen Kanten durchscheinend. Man hat noch in neuester Zeit die geschliffenen Platten von der »Letzt« auf dem Bötzberg mit Vortheil zum Lithographiren benutzt. Die Zone ist durch den ganzen Aargau über den Wangenerschichten nach- weisbar und fehlt auch dem Randengebirge nicht; dagegen ist sie bis jetzt um Ölten noch nicht bekannt. Eines der schönsten Profile ist lolgendes von der Rhyfluh: a. Letzischicliten; dünne harte Kalkschicliten mit Balanocrinus subtere.s Pholadomya Cor, Ph. complanata. Pleuromya donacina. Anatina luagnitica. Gonioniya Studeri, Krebs- reste, etc. b. Mergelige Knollenschicht. Obere Grenze der Wangener- .schichten. Scyjjhien, Ehabdocidaris Suevica. Khabdocid. iiobilis, Cidaris tuberculosa. Terebratula bisuffarcinata. CTryiihaea alligata, etc. c. Wangenerschicbten. Weisse kreidige Kalkbänke; Pecten solidus, Lima aciculata, Pholadomya scutata, Ph. paucicosta. Ph. canaliciilata, Am. Achilles, A. lingulatus. A. falcula. etc. Obere Crenularisschichten. Gelbe mergelreiche Kalkschiefer mit Rhabdoc. caprimontana. Untere Crenularisschicliteii. Oolitliische braune Schichten mit Hemicid. crenularis. l»ij)lopodia Aniumii. Collyrites bicordata, Pholadomya tumida. Am. scmifakatiis. Am. bimamiiiatiis, etc. Geissbergschichten. Gelbliche dicke Kalkbänke mit O.stn a caprina, Phol. jiarcicosta. Ag.. Phasianella stria