. Allgemeine Zoologie und Abstammungslehre. Evolution; Zoology. hinten trichter- oder röhrenförmig auseinanderweichen. Zwischen Sohle und Rücken schiebt sich vorn eine lockere Masse, das Ausfüllungshorn (Ah), welches von der Spitze der Zehenepidermis abgeschieden wird, deren ventrale Portion die Sohle liefert (316). Der Krallenrücken wird auch wohl Krallenplatte genannt. Als letzter Rest der Hinterextremität erhält sich sowohl bei der dalmatinischen Blindschleiche, Ophisaurus ap?is, wie bei Pt/thoif-Arten eine Kralle, was wohl so zu verstehen ist, daß der Stummelfuß noch zum Festhalten oder Kr

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. Allgemeine Zoologie und Abstammungslehre. Evolution; Zoology. hinten trichter- oder röhrenförmig auseinanderweichen. Zwischen Sohle und Rücken schiebt sich vorn eine lockere Masse, das Ausfüllungshorn (Ah), welches von der Spitze der Zehenepidermis abgeschieden wird, deren ventrale Portion die Sohle liefert (316). Der Krallenrücken wird auch wohl Krallenplatte genannt. Als letzter Rest der Hinterextremität erhält sich sowohl bei der dalmatinischen Blindschleiche, Ophisaurus ap?is, wie bei Pt/thoif-Arten eine Kralle, was wohl so zu verstehen ist, daß der Stummelfuß noch zum Festhalten oder Kr
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. Allgemeine Zoologie und Abstammungslehre. Evolution; Zoology. hinten trichter- oder röhrenförmig auseinanderweichen. Zwischen Sohle und Rücken schiebt sich vorn eine lockere Masse, das Ausfüllungshorn (Ah), welches von der Spitze der Zehenepidermis abgeschieden wird, deren ventrale Portion die Sohle liefert (316). Der Krallenrücken wird auch wohl Krallenplatte genannt. Als letzter Rest der Hinterextremität erhält sich sowohl bei der dalmatinischen Blindschleiche, Ophisaurus ap?is, wie bei Pt/thoif-Arten eine Kralle, was wohl so zu verstehen ist, daß der Stummelfuß noch zum Festhalten oder Kratzen eine geringe Bedeutung hatte, solange er mit einer Kralle versehen war. Damit soll nicht gesagt sein, daß diesen Gebilden jetzt noch eine Funktion zukommt. Bei Pi/- thon molui'us ist es sicher nicht der Fall, denn bei dem 3—4 m langen Tiere ragt die Kralle nur mit der äußersten Spitze 1—3 mm weit aus einer Hauttasche neben der Kloake hervor, und auch bei dem gereizten und aufgeregten Tier sah ich nie, daß sie vorgestreckt wurde. Sie ist ein aus mehreren Horndüten gebildeter Kegel mit übergebogener Spitze ohne Gegensatz von Rücken und Sohle (317). Das Gorium der Reptilien zeigt ähnliche Verhältnisse wie bei den Amphibien. Eine obere lockere Schicht bildet die Papille der Horn- schuppen und umhüllt die Knochenschuppen, wo sie vorhanden sind, mit einer Art Tasche. Sie wird durchsetzt von senkrecht aufsteigenden Bindegewebsfasern, welche sich an die ba- salen Epidermiszellen anheften, und umschließt die oft in mehreren Lagen vorhandenen Guano- und AUophorenzellen. Darunter liegt eine dicke, die Hauptmasse der Unterhaut bil- dende Schicht von straffem Bindegewebe, deren Fasern in Fig. 217. Afterklaue von Python tnolurus, aus der Haut- tasche herausgezogen, von einem ca. 4 m langen Tiere, v vorn, h hinten. Nat. Gr. Original. Fig. 216. Vorderende der Kralle von Draca im gleichen Schnitt nach Schmidt 47 :1. L La- melle des AusfüUungshorns, StrM steriles R

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