. Acta Societatis Scientiarum Fennicae. Science. Unter Wogulen und Ostjäken. 211 weit, doch auf den Flüssen sehr bequem ist, ist es begreiflich, dass Roggen- mehl z. B. hier in Beresov mit 35 bis 40 Kopeken pro Pud bezahlt wird. Ausserdem aber haben die Einwohner dieser Gegenden andere weit ein- bringendere Erwerbszweige Umständen bieten Reihe. Der Reich- thum an Fischen der wohlschmec- kendsten Art, wie Stör, Sterlett, Njel- ma, Muksün und andere Coregonus- arten, ist im Ob unerschöpflich, und die Fischerei ist so ergiebig, dass die Ausfuhr von Fi- schen über Tobolsk allein nach dem Sü- den S

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. Acta Societatis Scientiarum Fennicae. Science. Unter Wogulen und Ostjäken. 211 weit, doch auf den Flüssen sehr bequem ist, ist es begreiflich, dass Roggen- mehl z. B. hier in Beresov mit 35 bis 40 Kopeken pro Pud bezahlt wird. Ausserdem aber haben die Einwohner dieser Gegenden andere weit ein- bringendere Erwerbszweige Umständen bieten Reihe. Der Reich- thum an Fischen der wohlschmec- kendsten Art, wie Stör, Sterlett, Njel- ma, Muksün und andere Coregonus- arten, ist im Ob unerschöpflich, und die Fischerei ist so ergiebig, dass die Ausfuhr von Fi- schen über Tobolsk allein nach dem Sü- den S
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. Acta Societatis Scientiarum Fennicae. Science. Unter Wogulen und Ostjäken. 211 weit, doch auf den Flüssen sehr bequem ist, ist es begreiflich, dass Roggen- mehl z. B. hier in Beresov mit 35 bis 40 Kopeken pro Pud bezahlt wird. Ausserdem aber haben die Einwohner dieser Gegenden andere weit ein- bringendere Erwerbszweige Umständen bieten Reihe. Der Reich- thum an Fischen der wohlschmec- kendsten Art, wie Stör, Sterlett, Njel- ma, Muksün und andere Coregonus- arten, ist im Ob unerschöpflich, und die Fischerei ist so ergiebig, dass die Ausfuhr von Fi- schen über Tobolsk allein nach dem Sü- den Sibiriens und nach dem europäi- schen Russland sich auf nahezu eine Mil- lion Pud belaufen soll. Die Fischerei im Grossen wird nur im Sommer, und zwar ausschliesslich von Russen betrie- ben, weil sie ein als ihnen der Ackerbau selbst unter günstigeren vönnte, und unter diesen steht der Fischfang in erster grösseres Kapital und mehr Unter- nehmungsgeist er- fordert, als auf das Loos eines Ostjä- ken gefallen ist. Dagegen wird die Jagd, der zweite hauptsächliche Er- werbszweig im Win- ter, ausschliesslich von den Ureinwoh- nern betrieben, mit deren Neigung der Aufenthalt und das Wandern in den Wäldern, wie auch das Zufällige beim. Fange selbst, so Fig. 12. Bogen und Pfeile, nach den Gegenstän- den selbst von Herrn Numnielin gezeichnet. wohl übereinstimmt. Doch soll der Er- trag der Jagd, na- mentlich was die theureren Felle be- trifft, von Jahr zu Jahr im Abnehmen begriffen sein; nur das Eichhörnchen wird noch in hin- reichender Menge angetroffen, der Biber aber ist gänzlich verschwunden*); auch der Eisfuchs (C. lagopus) und der Zobel sind seltener geworden. In der Gegend von Beresov fängt als Erwerbszweig auch die Rennthierzucht an, für *) Späterer Zusatz. Poljakov sagt jedoch, dass es ihm gelungen ist vom oberen Lauf des Pelym fünf Biberfelle zu erhalten. Die ostjakischen Frauen reinigen sich nach dem Kindbett da- durch, dass sie sieh mit Bibergeil beräu

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