. Abhandlungen. Science. 59 sich der Ramellus ungewöhnlich verlängert vor, so daß er sich ziemlich weit in das Diskokubitalfeld hinein erstreckt. Weiter habe ich ein <? von Catoglyptus fortipes Grav., bei dem auf beiden Vorderflügeln die rücklaufende Ader vollkommen fehlt, so daß ein Unkundiger dieses Tier dadurch leicht bei den ßraconiden einreihen dürfte. Solche und auch andere Abweichungen sind indes (mit Ausnahme der Außenader der Spiegelzelle) Seltenheiten; sie sind in den meisten Fällen als Mißbildungen, in selteneren Fällen als Rückbildungen anzusehen. Für manchen Forscher sind aber

- Image ID: RR7KWW
. Abhandlungen. Science. 59 sich der Ramellus ungewöhnlich verlängert vor, so daß er sich ziemlich weit in das Diskokubitalfeld hinein erstreckt. Weiter habe ich ein <? von Catoglyptus fortipes Grav., bei dem auf beiden Vorderflügeln die rücklaufende Ader vollkommen fehlt, so daß ein Unkundiger dieses Tier dadurch leicht bei den ßraconiden einreihen dürfte. Solche und auch andere Abweichungen sind indes (mit Ausnahme der Außenader der Spiegelzelle) Seltenheiten; sie sind in den meisten Fällen als Mißbildungen, in selteneren Fällen als Rückbildungen anzusehen. Für manchen Forscher sind aber
Library Book Collection / Alamy Stock Photo
Image ID: RR7KWW
. Abhandlungen. Science. 59 sich der Ramellus ungewöhnlich verlängert vor, so daß er sich ziemlich weit in das Diskokubitalfeld hinein erstreckt. Weiter habe ich ein <? von Catoglyptus fortipes Grav., bei dem auf beiden Vorderflügeln die rücklaufende Ader vollkommen fehlt, so daß ein Unkundiger dieses Tier dadurch leicht bei den ßraconiden einreihen dürfte. Solche und auch andere Abweichungen sind indes (mit Ausnahme der Außenader der Spiegelzelle) Seltenheiten; sie sind in den meisten Fällen als Mißbildungen, in selteneren Fällen als Rückbildungen anzusehen. Für manchen Forscher sind aber auch solche Sachen von Interesse. B. Die Beine. Die Ichneumoniden besitzen 3 Beinpaare, die man als die vorderen, mittleren und hinteren Beinpaare unterscheidet. Die beiden vorderen Paare faßt man unter dem Namen Vorderbeine zusammen, da sie sich in Färbung und Größe ähneln. Die Hinterbeine weichen darin von ihnen ab und werden sie deshalb gesondert beschrieben. An jedem Beine unterscheidet man die Hüfte, die beiden Schenkel- ringe, den Schenkel, das Schienbein und den Fuß, der aus 5 Gliedern besteht. Die Beine entsprechen im allgemeinen der Größe des Insektes, bisweilen sind sie auffallend verlängert, besonders die hinteren (Procinetus, Himertus, Barytarbes, Tribus Pristo- merini).. Fig. 36. a Hüfte; b die beiden Schenkelringe; c Schenkel; d Schienbein; e Fuß; d, Sporen; e, Klauen; e ,, Haftläppchen; f Knie. Die Hüften (coaae) sind zumeist glänzend und punktiert. Bei Blaptocampus zeigt sich an den Vorderhüften ein Querkiel. An der Unterseite der Hinterhüften findet sich zuweilen eine Bürste (scopula), eine auffallende Vereinigung von Haaren (viele Arten von Ichneumon). Auch Leisten, die bisweilen in einen Zahn auslaufen (Phaeogenes) oder ein Zahn allein (Ichneumon culpator Schrk.?) oder zwei Zäbne (Phaeogenes) treten auf. Sehr selten findet sich ein (starker) Zahn an der Außenseite der Mittelhüften (Ephialtes mesocentrus Grav.cT). In besonder

Search stock photos by tags


Similar stock images